Yan Yan zu Ehren läuft noch bis Ende Juli eine sechsmonatige Ausstellung im Berliner Naturkundemuseum. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war die Pandabärin bis 2007 eine der Hauptattraktionen des Berliner Zoos. Das aufwendig präparierte Tier soll nun als Schauobjekt nach China zurückkehren. Das Naturkundemuseum in Mitte organisierte am Sonntag aus diesem Anlass ein Familienfest bei freiem Eintritt ganz im Zeichen der überaus seltenen Bärenart.

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, hautnah mitzuerleben, wie Yan Yan aus der Vitrine genommen und reisefertig gemacht wurde. Um ihr Fachwissen weiterzugeben, dürfen die Präparatoren Detlev Matzke und Jürgen Fiebig Yan Yan begleiten. Sie werden ihren chinesischen Kollegen in einem Workshop von ihren Erfahrungen berichten und ihre dabei erlangten Fähigkeiten präsentieren.

Yan Yan war Mitte der 90er-Jahre als Leihgabe aus China in den Berliner Zoo gekommen. Etliche Versuche, mit Panda Bao Bao für Nachwuchs zu sorgen, blieben erfolglos. Ende März 2007 war Yan Yan leblos im Außengehege des Zoos entdeckt worden. Das Tier war an den Folgen einer Darmverstopfung gestorben. Nun kehrt ihr Modell in die Heimat zurück. Mit Bao Bao bleibt ein Präparat von Berlins bisher letztem Panda zu sehen.

Die Pandaschau läuft noch bis zum 31. Juli. Geöffnet: Dienstag bis Freitag, 9.30 bis 18.00 Uhr, Sonnabend, Sonntag und feiertags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 6 ,ermäßigt 3,50 Euro. l

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