Wegen der Hitze ist der Wasserverbrauch in der Hauptstadt in den vergangenen Tagen so hoch gewesen wie seit Jahren nicht mehr. Die größte Menge ist am Freitag mit 830.800 Kubikmetern ins Netz gepumpt worden, teilten die Berliner Wasserbetriebe (BWB) mit. So hoch sei der Wert zuletzt im Juli 2010 gewesen.

Obwohl die Temperaturen noch höher stiegen, fiel der Verbrauch am Sonnabend und Sonntag mit 795.500 und 762.600 Kubikmetern etwas geringer aus. „Da sind viele Berliner an die Badeseen und in die Freibäder gefahren, um sich abzukühlen“, sagte Stephan Natz, Sprecher der Wasserbetriebe, der Berliner Morgenpost.

Versiegen wird das Wasser nicht

Häufigeres Duschen und Gartenwässern dürfte vor allem zum Anstieg des Wasserverbrauchs beigetragen haben. Zum Vergleich: Im Jahresdurchschnitt verbrauchen die Berliner rund 530.000 Kubikmeter Wasser pro Tag. Um die Versorgung müssen sich die Hauptstädter aber auch bei Hitze keine Sorgen machen: Gut eine Million Kubikmeter Wasser können die Wasserbetriebe problemlos pro Tag liefern. „So lange Spree und Havel Wasser führen, haben wir keinerlei Probleme mit der Förderung“, sagte BWB-Sprecher Natz.