Ich bin kein großer Freund des Halloween-Festes. Verstehen Sie mich nicht falsch, gegen Karneval oder generelles Verkleiden habe ich nichts. Das ist teilweise genetisch bedingt, teilweise bringt es dieser Modezirkus mit sich.
Aber ich finde, Halloween hat in Europa keine echte Tradition. Außerdem ist dieses schlimme Kürbisorange auch nur sehr bedingt zum Tragen geeignet (Ein ewiges Mysterium, warum Designer immer noch nicht aufgeben haben, orangene Hosen und Pullover verkaufen zu wollen).
Heidi Klum veranstaltet jedes Jahr eine riesige Halloween-Party und kam schon als Apfel, Affe und Außerirdische. Muss ich mehr sagen? Trotzdem wird man natürlich mittlerweile eingeladen zu irgendwelchen Grusel-, Bad-Taste-, Untoten-Gefeiere.
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Da stellt sich die Frage: Kann ich mit Stil einem solchen Abend begegnen? Wie entgehe ich der Hexen-Kostüm-Falle, alt und blöd auszusehen? Wie verhindere ich es, wie ein leicht schmieriger Hilfsvampir aufzulaufen?
Zunächst mal: Vermeiden Sie als potenzielle Hexe diese Spitzhüte aus billigem, glänzenden Stoff. Das Gleiche gilt für Umhänge aller Art. Hexen heutzutage, zumindest die, die man treffen will, sehen eher aus wie Anna Wintour oder Karen Roitfeld. Sie könnten auch als die leicht angemoderte Coco Chanel gehen: schwarz-weißes Kostüm, Perlenketten, Ansteck-Blume, bleiches Gesicht und als i-Tüpfelchen Zigarettenspitze und Cocktailglas.
Falls Sie ein Mann sind, gehen Sie doch als Karl Lagerfeld. Funktioniert auch als Vampirversion. Weiße Perücke zum Zopf, Sonnenbrille und Smoking. Das Schönste daran: Sie können den ganzen Abend ungefragt zu allem und jedem ihren Senf dazugeben (siehe oben). Einfach herrlich.










