Im russischen Ural ist am Freitag ein Meteoritenregen niedergegangen. Laut dem örtlichen Katastrophenschutzministerium wurden rund 50 Menschen verletzt, Mediziner sprachen von hundert Verletzten.

>>> Auf Amateurvideos im Internet <<< waren weißglühende Meteoriten zu sehen, die in niedriger Höhe vorbeiflogen.

Laut Katastrophenschutzministerium stürzten Gesteinsfragmente in kaum bewohnte Gegenden in der Region von Tscheljabinsk.

Die Druckwelle habe die Fenster von Gebäuden bersten lassen. Nachrichtenagenturen zitierten mehrere Zeugen, die von heftigen Explosionen in der Region berichteten.

In der Bevölkerung sei Panik ausgebrochen. Die meisten Verletzten würden wegen Schnitten und Prellungen behandelt, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Polizei.

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Greller Blitz zu sehen

Im Fernsehen war ein greller Blitz zu sehen, der den Himmel erhellte, und Menschen, die in Gebäuden Zuflucht suchten. Schulen in der Region blieben am Freitag geschlossen, weil in zahlreichen Gebäuden die Fensterscheiben zerbrochen waren und die Temperaturen in Zentralrussland bei minus 18 Grad liegen.

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Laut Katastrophenschutzbehörde wurde nach dem Meteoritenregen keine erhöhte Radioaktivität festgestellt.

Im Zentrum von Tscheljabinsk stürzte in einer Fabrik eine Mauer ein, wie ein Angestellter der Nachrichtenagentur Interfax sagte. Drei oder vier Menschen seien verletzt worden.

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Zur Überwachung der Lage in der Region stellte das Katastrophenschutzamt 20.000 Einsatzkräfte sowie Flugzeuge und Hubschrauber zur Verfügung.

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Die Menschen wurden aufgerufen, nicht in Panik zu verfallen. Das Verteidigungsministerium entsandte Soldaten zu den „Einschlagsstellen“ der Gesteinsfragmente. Medienberichten zufolge war der Meteoritenregen auch in Kasachstan zu sehen.

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AFP/oje