Hoch "Heike"

Von wegen Frühling – minus 18,4 Grad gemessen

Eine Woche vor dem meteorologischen Frühlingsanfang kehrt der Winter zurück. Zweistellige Minusgrade und beißender Wind sind die Folgen.

Hoch „Heike“ lenkt russische Kälte nach Deutschland und lässt die Temperaturen vor allem nachts in den Keller sacken. Mit minus 18,4 Grad Celsius wurde am Dienstagmorgen im sächsischen Sohland die bundesweit tiefste Temperatur gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Von der dortigen Wetterstation seien in diesem Winter bereits mehrmals Rekordwerte gemeldet worden, sagte ein DWD-Meteorologe.

Ebenfalls Eiseskälte herrschte am Morgen in den Erzgebirgsorten Deutschneudorf mit minus 17,7 Grad und Carlsfeld mit minus 17,1 Grad. Hingegen zeigten die Messstationen am Oberrhein und im Schwarzwald angenehmere Temperaturen leicht über den Gefrierpunkt.

Auch in der Nacht zum Mittwoch sollte es bei klarem Himmel nochmals mit Temperaturen von minus 10 bis minus 15 Grad vielerorts sehr frostig werden. Danach kündige sich mildere Luft aus dem Westen an, sagte der Meteorologe. Zum Wochenende kann das Thermometer dann in den westlichen Bundesländern tagsüber auf fünf bis zehn Grad steigen, im Osten bleibt es mit null bis fünf Grad weiterhin recht kalt.

Mit Blick auf den meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März bleiben nach DWD-Angaben die Aussichten eher wenig erfreulich. „Es wird wohl nasskalt und unbeständig, was für diese Jahreszeit auch nicht untypisch ist“, sagte der Meteorologe.