Die britische Nobelmarke Aston Martin stellt ihren ersten Kleinwagen vor. Mit der Studie „Cygnet“ wagt sich der bislang vor allem für Super-Sportwagen und James-Bond-Autos bekannte Autobauer auf unbekanntes Terrain: Der neue Zweitürer basiert auf dem nicht einmal drei Meter langen Toyota iQ und soll laut Firmenchef Ulrich Bez so etwas darstellen wie das Beiboot zu einer Luxusyacht.

„Es gibt zwar noch viel zu tun, aber ich bin überzeugt, dass wir dieses Projekt in einer nicht zu fernen Zukunft umsetzen können“, sagt Bez. Um den Winzling passend zur Nobelmarke zu machen, werden Karosserie, Motor und Innenausstattung den Ansprüchen reicher Pendler angepasst.

Zu den konkreten technischen Daten des Stadtflitzers machte Bez jedoch keine Angaben, auch schwieg er zum Preis. Allerdings sickerte durch, dass der Kleine vorerst nur Kunden angeboten werden solle, die schon einen großen Aston Martin in der Garage haben. +++

Nissan fährt ins Guinness Buch

+++ +++ Mit einem Sprint von Null auf 100 km/h in 3,5 Sekunden ist dem Nissan GT-R der Eintrag in die italienische Ausgabe des Guinness-Buchs gelungen – dort gibt es die Kategorie „Schnellstes Serienfahrzeug mit vier Sitzen“. Die Zeit wurde auf der Nordschleife des Nürburgrings gemessen. +++

Autofahrer reagieren auf freundliche Ermahnung

+++ Autofahrer lassen sich von der sanften Ermahnung "Langsam" sowie von einem freundlichen "Danke" durch sogenannte Dialog-Displays am Straßenrand positiv beeinflussen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Berliner Stadtverkehr, bei der mehr als 9,4 Millionen Geschwindigkeitsmessungen an insgesamt acht Dialog-Displays durchgeführt wurden. Die Hinweise bewirken, dass die Fahrer den Fuß vom Gas nehmen und ihre Durchschnittsgeschwindigkeit um 1,8 bis 6 km/h verringern. DieZahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen nimmt der Studie zufolge durch die Displays um 43 Prozent bis 64 Prozent ab. Und das sogar dauerhaft. Aber: Sobald die Anlagen abgebaut wurden, nahm das Tempo wieder zu. +++

Nachfrage nach Autos mit alternativen Antrieben sinkt

+++ Die Zahl der Suchanfragen beim Auto-Portal mobile.de nach Gasfahrzeugen ist binnen Jahresfrist um mehr als 46 Prozent gesunken. Nach Kaufmöglichkeiten für preiswerte Hybridautos wurde um 67 Prozent weniger geforscht. Bei den rein elektrischen Antrieben ließ die Nachfrage zur Jahresmitte 2009 gegenüber dem Juni 2008 sogar um mehr als 83 Prozent nach. Daher biete sich für Interessenten von Öko-Autos gerade jetzt ein "guter Zeitpunkt für den Kauf eines günstigen Modells", so die Betreiber des Internet-Fahrzeugmarktes. +++

Neuer VW Polo 24.000-mal bestellt

+++ Schon 24.000 Vorbestellungen deutscher Kunden für den neuen VW Polo sind bei Volkswagen eingegangen. Der Kleinwagen steht zu Preisen ab 12.150 Euro beim Händler. +++

Rückrufe für Suzuki, Mitsubishi Outlander und Peugeot

+++ Suzuki ruft deutschlandweit 8300 Einheiten seines SUV-Modells Grand Vitara in die Werkstatt. Bei zwischen 2005 und 2007 gebauten Fahrzeugen mit dem 1,9-Liter-Dieselmotor kann der Motorkabelstrang aufgrund eines zu geringen Abstandes zur Motorabdeckung durchscheuern. In der Folge seien Störungen unterschiedlicher Systeme möglich, so der Hersteller.

Der Mangel sei vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) jedoch nicht als sicherheitsrelevant eingestuft worden. In der Werkstatt wird innerhalb von rund 35 Minuten ein Protektor für die Kabel montiert. Die Fahrgestellnummern der betroffenen Fahrzeuge lauten JSAJTA44V00100031 bis -208945 und JSAJTD44V00100054 bis -223901.

Wegen möglicher Probleme mit dem Bremskraftverstärker müssen die baugleichen Modelle Mitsubishi Outlander und Peugeot 4007 in die Werkstatt. Bei Fahrzeugen mit dem 2,4-Liter-Benzinmotor und stufenlosem Getriebe kann es durch ein fehlerhaftes Rückschlagventil zu einer Beeinträchtigung des Bremskraftverstärkers kommen. Die Bremsen behalten ihre Funktion, der Kraftaufwand bei der Bedienung steigt jedoch. Betroffen sind Autos aus dem Bauzeitraum Oktober 2007 bis Dezember 2008. +++

Test: Autobahn-Raststätten zu teuer

+++ Die Preise für Snacks und Zubehör sind an Autobahn-Raststätte oft doppelt so hoch wie abseits der Schnellstraße. Das hat eine Stichprobe der Zeitschrift "AutoBild" an der A7 ergeben. Neben Snacks und Getränken standen auch Sprit, Motoröl, Sicherungen und eine Warnweste auf dem Einkaufszettel der Tester.

Richtig teuer war der Einkaufskorb mit 46,84 Euro beispielsweise an der Raststätte Brunautal; in einem Hamburger Industriegebiet abseits der Autobahn kosteten ähnliche Waren nur 23,68 Euro.

Die Preisspanne bei einer Tasse Kaffee lag im Test zwischen 80 Cent und 2,50 Euro, Motoröl kostete zwischen 12,99 Euro und 26,99 Euro. Insgesamt wurden fünf Raststätten sowie drei Einkaufsmöglichkeiten abseits der Autobahn untersucht.

dpa/mid/mv