Der Wagen hat allerdings nicht noch mehr Leistung, wie der Beinname es vermuten ließe. Aber im Grand Sport lässt sich das Dach öffnen. Und die Ingenieure haben alles darangesetzt, dass der offene Veyron nicht langsamer fahren muss als das Coupé – 407 km/h werden erreicht.
Der Grand Sport ist aber nicht nur Spielerei für Leute, die schon alles haben. Er ist ein Versprechen für die Zukunft. Das Erscheinen des Roadsters soll den Superreichen sagen: Wir machen weiter. Nach den geplanten 300 Bugatti Veyron 16.4 – 230 sind mittlerweile ausgeliefert – wird die Fabrik nicht geschlossen. Sie wird ein weiteres Auto hervorbringen, wenn 2010 der Veyron ausverkauft sein wird. Und dabei handelt es sich nicht nur um die 150 geplanten Grand-Sport-Modelle.
Noch ist es nicht bestätigt, aber Bugatti wird eine viertürige Limousine anbieten – für Menschen, denen selbst Bentley oder Rolls-Royce nicht exklusiv genug sind. Auch hier könnte die Auflage limitiert sein, von 500 Stück ist die Rede. Das Auto wäre mit gut 700.000 Euro deutlich teurer als ein Rolls-Royce – aber viel günstiger als ein Veyron 16.4, der heute 1.309.000 Euro kostet.
Über den Aufpreis für den Roadster kann man momentan nur spekulieren, fest steht aber, dass Bugatti-Kunden jede Summe auszugeben bereit sind: Das Sondermodell Veyron Fbg par Hermès gab es zwar nur in sechs Exemplaren, aber die kosteten jeweils 1,84 Millionen Euro.


