Das neueste Familienmitglied ist eine echte Innovation im Opel-Clan. Schon bis jetzt wurden über 240.000 Einheiten des Kombis gebaut und auch verkauft. Das ist mit 14 Prozent Marktanteil Platz zwei im europäischen Mittelklasse-Segment und sorgte, um die unerwartet hohen Bestelleingänge zu befriedigen, für zahlreiche Sonderschichten im Rüsselsheimer Opel-Werk. Und nicht wenige Insignia-Fahrer kommen von anderen Herstellern, was die Mitarbeiter der geschundenen Marke besonders stolz macht.

Mit einer echten Premiere soll die Erfolgsgeschichte nun weiter gehen. Denn der Insignia bekommt den intelligenten Allradantrieb auch in der Kombi-Version, bei Opel Sports Tourer genannt. Und: Er ist der erste Opel-Pkw, der ein Dieseltriebwerk mit Allradantrieb kombiniert. Mit einer Leistung von 160 PS und einem maximalen Overboost-Drehmoment von 380 Newtonmetern verbraucht das effiziente und sparsame Triebwerk des 2.0 CDTI mit Sechsgang-Schaltgetriebe sechs Liter. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 159 g/km.

Durch zahlreiche Verbesserungen, wie eine noch steifere Einspritzpumpe und Feintuning an Kolben und Pleueln wurde der Ecotec-Diesel auch laufruhiger. Gerade beim Anfahren ist kein lautes Brummeln mehr zu vernehmen. Der adaptive Opel-Allradantrieb passt perfekt zum „kleinen“ Diesel. Schließlich ist das 4x4-System eines der besten auf dem Markt.

Der Clou: Der Anteil der Antriebskraft auf der Hinterachse (über eine hydraulische Haldex-Mehrscheiben-Lamellenkupplung) ist zu 100 Prozent variabel. Je nach Fahrsituation ist eine Kraftverteilung von 100 Prozent zur Vorderachse und null Prozent zur Hinterachse ebenso möglich, wie umgekehrt. Das sorgt für Sicherheit und Fahrvergnügen. Auf den kurvenreichen Straßen rund um den Lago Maggiore zeigte sich der Allrad-Kombi von seiner allerbesten Seite - wie auf Schienen rollt er durch die Landschaft. Das Cockpit erinnert mit der durchgezogenen Edelholz-Leiste an den mindestens doppelt so teuren Jaguar XJ. Neu, und jetzt auch in jedem anderen Insignia serienmäßig, ist der dezente optische Hinweis zum Hochschalten. Befolgt man dies, lässt sich einiges an Sprit sparen.

Ein weiteres Highlight für die Sinne ist die edle Individualisierungs-Möglichkeit namens „Indian Summer“. „Das besonders weiche Premium-Nappaleder stammt ausschließlich von besonders gut behüteten süddeutschen Bullen“, schwärmt Exterior-Design-Chef Malcolm Ward. Die Farbe hat einen warmen Cognacton und die Ziernähte sind aus Cashmere. An den Sitzen, in den Türverkleidungen, am Sportlenkrad und am Sportschaltknauf kommen verschiedene Naht-Steppungstechniken zum Einsatz. So luxuriös sitzt man sonst nur in britischen Nobelkarossen. Ganz preiswert ist dieses exklusive Fashion-Statement aber nicht. Zusammen mit dem Premium-Sitz AGR (Aktion gesunder Rücken) und 19-Zoll-Rädern sind 3.950 Euro Aufpreis fällig.

Die Preise für den Opel Insignia Sports Tourer 4x4 starten bei 34.675 Euro in der Kombination mit dem. Der 2.0 Turbo-Benziner mit 220 PS kostet ab 36.925 Euro. Mindestens 39.455 Euro sind für den 260 PS starken 2.8-Liter-Benziner fällig. Und das Spitzenmodell, der sehr sportliche OPC mit 325 PS, kostet 46.375 Euro.

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