Kleinwagen-Cabrio

Ein neuer kleiner Roadster von Renault macht Wind

Kleine Cabrios sind rar gesät. Das hat auch Renault bemerkt und bringt nun den Roadster-Winzling Wind. Technisch basiert er auf dem Erfolgsmodell Twingo, wirkt jedoch sehr viel sportlicher. Und besonders stolz sind die Ingenieure auf ihren pfiffigen Trick mit dem Elektrodach.

Renault lässt sich den Spaß am Auto nicht nehmen: Der Roadster Wind mit versenkbarem Klappdach setzt einen sportlichen Akzent im Kleinwagensegment. Das neue Modell, das auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März) debütiert, basiert auf der Plattform des Twingo und ist bei 3,83 m Länge ein reiner Zweisitzer.

Die technische Basis ist gut kaschiert; der Wind tritt völlig eigenständig auf und erinnert mit seiner heckbetonten Linienführung durchaus an Mittelmotor-Sportwagen, obwohl der Motor natürlich - wie beim Twingo - unter der vorderen Haube stecken.

Mit einem Kofferraumvolumen von 270 Litern ist der offene Kleine - im Gegensatz zu anderen kompakten Sportwagen - völlig alltagstauglich.

Die Größe des Gepäckraums ändert sich auch dann nicht, wenn das Dach elektrisch geöffnet wird, was nur zwölf Sekunden in Anspruch nehmen soll. Die senkrecht stehende Heckscheibe bleibt davon ebenso unberührt wie der hintere Dachholm, der auch Überrollschutz ist.

Als Antriebe bietet Renault Benziner und Diesel bis zu 133 PS an.

Der Roadster ist Vorreiter einer neuen, emotional betonten Formensprache, mit der sich Chefdesigner Laurens van den Acker bei Renault profilieren will. Gleichzeitig steht er in der Tradition sportlicher Renault-Typen wie der Alpine- oder der Gordini-Modelle.

Nachdem die Produktion des Opel Tigra eingestellt wurde, ist der Renault Wind weitgehend ohne direkte Konkurrenz.

Allerdings prüft Volkswagen die Einführung eines ähnlich großen Roadsters auf Basis der Studie BlueSport. Der Renault Wind steht ab dem 5. Juni zu Preisen ab etwa 15.000 Euro bei den Händlern.

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( sps/mv )