Als erster Hersteller stellt Audi jetzt seine Produkte nicht nur auf Auto- sondern auf Spielzeug-Messen vor. Zumindest auf der diesjährigen 61. Spielwarenmesse in Nürnberg (4.-9. Februar) sind die Ingolstädter mit ihrer Audi-Kinderwelt vielfältig präsent.
Ferngesteuerte Traumwagen, Plüschautos oder der Audi-Motorsportbär – bei seinem Messedebüt zeigt Audi eine ganze Sammlung an Accessoires.
Dabei schießt ein Tretauto der besonderen Art den Vogel ab: Der Silberpfeil Auto Union Typ C als 1:2 Modell mit Kettenantrieb.
"Wir brauchten ein Highlight für unsere Kollektion, das die Markenbotschaft transportiert und zugleich spektakulär genug ist, um Käufer zu finden", erklärt Katharina Wicker, Leiterin der Abteilung Design Accessoires die Entstehung des Modell-Flitzers. Sein Vorbild aus dem Jahr 1936 fuhr in den späten 30-er und frühen 40-er Jahren zehn Grand-Prix-Siege ein.
"Die größte Herausforderung bestand darin, ein historisches Modell auf ein Tretauto für Kinder zu transponieren und dabei möglichst nahe am Original zu bleiben", sagt Achim Badstübner, der Leiter des Design Studios in München, wo die ersten Designentwürfe entstanden.
Schließlich entschieden die Verantwortlichen, das Tretauto im Maßstab von 1:2 zu bauen, so dass "Nachwuchspiloten" mit einer Körpergröße bis 1,35 Meter den Wagen steuern können.
Das Tretauto besteht aus über 900 Einzelteilen, verfügt über hydraulische Doppelscheibenbremse, die Geschwindigkeit wird über die Sieben-Gang-Nabenschaltung mit Rücktrittbremsfunktion geregelt. Gitterrohrrahmen und Karosserie sind aus Aluminium.
Sitze, Rahmung und Lenkrad wurden von einem Täschner mit Leder, wie es im Audi TT verwendet wird, überzogen, die Speichenräder in Spezialanfertigung hergestellt. Und weil das Modell in vielen Dingen nahe ans Original heran kommen soll, kann man wie dort beim Ein- und Aussteigen das Lenkrad herausnehmen.
Zu bestellen ist das auf 999 Stück limitierte Tretauto in Deutschland wie jeder andere Audi auch – beim Händler. Allerdings zu einem Preis, für den so manch Erwachsener sich vielleicht lieber einen „normalen“ Kleinwagen kaufen würde: 9.700 Euro.
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