+++ Dem Trend zum leichten Geländewagen folgend, wirft VW nun den Tiguan ins Rennen. Während der Neue im Profil an einen höher gelegten Golf erinnert, finden sich an der Front auch Merkmale des großen Bruders Touareg wieder. Der Fünftürer wird in zwei Karosserievarianten angeboten, die sich überwiegend durch die Frontpartien unterscheiden. Die Lifestlye-Version ist nicht so geländetauglich wie die verstärkt für den Offroad-Einsatz konzipierte Variante mit ihrer höher gezogenen Frontpartie. Für den Antrieb des Allradlers stehen drei Benzin- und zwei Dieselmotoren zur Wahl, allesamt aufgeladene Direkteinspritzer. Das Leistungsspektrum reicht von 140 PS bis 200 PS. Bei den Dieselmotoren setzt VW nicht mehr auf die Pumpe-Düse-Technik, sondern auf Common-Rail-Einspritzung. +++
+++ Honda gewährt einen Ausblick auf sein neues Mittelklassemodell Accord . Dazu zeigen die Japaner auf der IAA eine seriennahe Studie der Kombi-Version. Die neunte Accord-Generation soll Mitte 2008 auf den Markt kommen, geplant ist neben dem Kombi auch eine Stufenhecklimousine, die 4,93 Meter lang ist. Als Antrieb stehen zwei 2,4-Liter-Benziner mit 182 und 203 PS zur Wahl sowie ein Diesel mit 140 PS. +++
+++ Antrieb der Zukunft ist bei den Japanern die Brennstoffzelle. In der fahrbereiten Studie Honda FCX sorgen drei von dem kleinen Wasserstoffkraftwerk mit Strom versorgte Elektromotoren für Vortrieb; ein Aggregat treibt die Vorderachse an, zwei Radnabenmotoren setzen die Hinterräder in Bewegung. Gemeinsam leisten die Aggregate 129 PS und beschleunigen den Japaner auf 160 km/h. Die Reichweite liegt bei langstreckentauglichen 570 Kilometern. Zurzeit wird der futuristisch gestaltete Viertürer von Leasingkunden getestet, 2008 soll die Serienproduktion anlaufen. +++
+++ Ein preisgünstiger Pkw-Notbremsassistent für Klein- und Mittelklassefahrzeuge steht unter anderem bei Continental im Mittelpunkt. Das System ist für den Einsatz im Stadtverkehr gedacht und überwacht mit Infrarotsensoren einen Raum von zehn Metern vor dem Fahrzeug. Bei einer drohenden Kollision bauen die Bremsen automatisch Druck auf, so dass bei Pedalbetätigung sofort die maximale Verzögerungswirkung zur Verfügung steht.
Zusätzlich können die Gurte gestrafft oder die Auslösung des Airbags vorbereitet werden. In Fahrzeugen der oberen Klassen kommen ähnliche Systeme schon zum Einsatz; sie arbeiten meist mit Radarsensoren. Die sind zwar teurer, können jedoch einen größeren Bereich überwachen und funktionieren auch bei höheren Geschwindigkeiten. +++
mid/lk





