Eröffnungsfeier

Modemesse Bread & Butter öffnet mit Party in Tiergarten

Die Eröffnung der Berliner Modemesse Bread & Butter wird in diesem Jahr im „Café am Neuen See“ im Tiergarten gefeiert – mit 2000 Gästen.

Foto: DAPD

Er hat etwas von einem Hollywoodstreifen, dieser Titel. „The Rock“ – unter jenem Motto steht die diesjährige Modemesse Bread & Butter.

Was heroisch klingt, ist keinesfalls überzogen. Denn tatsächlich ist die Veranstaltung längst zu einem Schwergewicht in der Branche geworden. „Unverrückbar und unerschütterlich“ sei sie, sagt Geschäftsführer Karl-Heinz Müller.

Unverändert spektakulär sind auch die Eröffnungsfeiern der Messe, wie am Dienstagabend erneut bewiesen wurde. Allerdings bat Müller die 2000 Gäste diesmal nicht auf das Areal des stillgelegten Flughafens in Tempelhof, wo in den kommenden Tagen rund 640 Aussteller auf mehr als 80.000 Besucher hoffen.

Nein, diesmal wartete der umtriebige Gastgeber, der in Köln mit der Messe eine Erfolgsgeschichte startete, mit neuer Partystätte auf. Das „Café am Neuen See“, geführt von „Borchardt“-Chef Roland Mary und allein deshalb bei der Prominenz bestens bekannt, bildete in diesem Jahr den lässig-sommerlichen Auftakt zur Modewoche.

Kleine Veränderungen, aber dem Alten treu bleiben – das, so sagte Klaus Wowereit, sei das Erfolgsgeheimnis der Bread & Butter. „Die Messe ist jung, offen, innovativ und international. Wie unsere Stadt“, so der Regierende Bürgermeister.

Entsprechend bunt besetzt war die Gästeliste. Neben Michael Michalsky, der am Freitag seine Kollektionen präsentieren will und so gut wie keine Eröffnungsfeier der Bread & Butter auslässt, mischten sich Fotografenlegende F.C. Gundlach und Moderatorin Sabine Christiansen unter die Menge. Ihr Mann Norbert Medus ist selbst im Modegeschäft tätig.

Ebenfalls gesehen: Sarah Kuttner, Kulturstaatssekretär André Schmitz und die Band BossHoss. Die könnten gut als Werbefiguren für Müller fungieren. Schließlich dreht sich in Tempelhof viel um einen Stoff, den die Großstadt-Cowboys bevorzugt tragen. Und der ebenso unverwüstlich ist wie die Bread & Butter selbst – die Jeans.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.