Der Berliner Modedesigner Michael Michalsky wird künftig für eine chinesische Marke Mode entwerfen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, hat Michalsky einen Vertrag mit der China-Dongxiang-Gruppe unterschrieben. Für das Unternehmen mit Sitz in Peking entwickelt Michalsky eine komplette Sportkollektion, die Herren- und Damenentwürfe ebenso umfasst wie Schuhe und Accessoires. Seine eigene Marke „Michalsky“ werde er jedoch weiterführen, sagte der 42-Jährige der FAZ. Die Marke ist bisher nicht profitabel und erhält jetzt finanzielle Unterstützung durch die Auftragsarbeit aus China.

„Früher machte China „Me-too“-Produkte (Nachahmer-Produkte), heute wollen sie designerisch eigenständig sein“, sagte Michalsky, der als Superstar der Berliner „Fashion Week“ gilt, zu der künftigen Zusammenarbeit. Nach der Jil Sander, die kürzlich einen Vertrag mit dem japanischen Billiganbieter Uniqlo unterzeichnet hat, ist Michalsky der zweite deutsche Modemacher, der für eine große ostasiatische Bekleidungsmarke arbeitet. "Für viele große chinesische Marken ist der nächste Schritt die internationale Ausrichtung“, sagte Michalsky der „Frankfurter Allgemeinen“.

dpa/lha