Klar, bei einer Hochzeit geht es um Romantik, die große Liebe, das perfekte Glück. Andererseits sind Hochzeiten aber auch die perfekte Gelegenheit zu feiern - und zwar richtig. Das einzige Problem dabei: Getraut wird das glückliche Paar für gewöhnlich schon tagsüber. Die anschließende Party geht aber bis tief in die Nacht. Und am nächsten Morgen soll man im Zweifelsfall beim Kater-Brunch schon wieder lachen und reden können. Vom Gast erfordert dieser Feier-Marathon ein hohes Maß an Vorbereitung und Selbstbeherrschung.Ganz wichtig: Essen Sie etwas, bevor Sie zur Vermählung gehen.

Eine Dose Ölsardinen, Pommes mit Mayo, Käse - alles Fettige ist eine gute Grundlage für spätere Exzesse. Das Fett verhindert, dass der Alkohol sofort über die Magenschleimhäute ins Blut gelangt. Auch eine Magnesium- und Calciumtablette vorab kann nicht schaden, denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und Mineralien.


Wichtig ist natürlich auch, sich nicht gleich bei der erstbesten Gelegenheit zu betrinken. Brautentführung hier, Sektempfang da, und irgendjemand will garantiert immer noch "einen Verteiler" ordern. Am besten trinkt es sich aber durch den Tag, wenn man eben nicht ständig am Glas nippt, sondern auch mal Pause macht.

Ansonsten gelten die klassischen Regeln: zu jedem Glas Alkohol mindestens ein Glas Wasser, nicht zu viel durcheinander trinken und möglichst bei den hellen Getränken wie Wodka oder Weißwein bleiben. Kopfschmerzverdächtig sind hingegen süße Weine und Liköre. Bevor man sich dann am frühen Morgen kurz hinlegt, eine Aspirin oder ein ACC Akut nehmen, dazu viel Wasser. Das hilft für den Morgen und das Frühstück danach.

Wer trotzdem leiden sollte: Honig (wegen der Fruktose), Rollmöpse (gegen Salzverlust) und Rühreier mit Speck (Nährstoffe) bauen Sie wieder auf. Dazu Saftschorlen und Tee - während vom Kaffee mit seiner entwässernden Wirkung eher abzuraten ist. Vor allem aber: Finger weg vom Alkohol.

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