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TV-Dreikampf von Baerbock, Laschet und Scholz im August

Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz werden sich einen Monat vor der Bundestagswahl einem ersten Kandidaten-Triell stellen.

Potenzielle Hackerangriffe auf Bundestagswahl

Potenzielle Hackerangriffe auf Bundestagswahl

Seit mehreren Wochen warnen Experten vor Hackerangriffen zur anstehenden Bundestagswahl. Die Verbreitung von Desinformation und weitere Hackerangriffe auf Behörden, wie den Bundestag, sind nicht auszuschließen. Der Bundestag war bereits durch Sicherheitslücken betroffen.

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Berlin. Knapp einen Monat vor dem Bundestagswahlkampf am 26. September stellen sich Armin Laschet (CDU/CSU), Annalena Baerbock (Grüne) und Olaf Scholz (SPD) einem ersten Triell: Am 29. August findet der erste TV-Dreikampf statt. Die politische Auseinandersetzung wird von den Sendern RTL und n-tv ausgestrahlt.

Geplant sei eine umfangreiche Berichterstattung. Gerhard Kohlenbach, Chefredakteur Nachrichten, verkündete: "Ein zentraler Baustein unserer umfangreichen Wahlberichterstattung ist das erste 'Triell' in der politischen Geschichte Deutschlands." Den Termin im August begründete er unter anderem damit, dass Bürgerinnen und Bürger ab Mitte August per Briefwahl ihre Stimme abgeben können.

TV-Debatten im September: Die Termine

Im September strahlen auch das Erste und das ZDF TV-Debatten aus: Hier beginnt am 12. September um 20.15 Uhr die erste Kanzlerkandidaten-Diskussion mit Baerbock, Laschet und Scholz.

Die beiden Sender teilten auch mit, dass Maybrit Illner, die viele aus ihrer ZDF-Polit-Talkshow kennen, und ARD-Chefredakteur Oliver Köhr die Moderation an dem Sonntagabend übernehmen.

Baerbock, Laschet, Scholz: ARD und ZDF strahlen Wahlsendung aus

Zudem wird es am 23. September eine gemeinsame Schlussrunde der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aller im Bundestag vertretenen Parteien geben, wie es weiter hieß.

ARD und ZDF übertragen wieder gemeinsam. Tina Hassel (ARD) und Theo Koll (ZDF), die die Leitung des jeweiligen Hauptstadtstudios innehaben, führen durch die Sendung. (dpa/fmg)