Musikpreis

ARD will „Echo“-Verleihung 2017 nicht mehr zeigen

Die ARD steigt aus dem Musikpreis „Echo“ aus. Der Sender begründete das auch damit, dass der Musikpreis schlecht gemacht worden sei.

Das Logo des Musikpreises Echo neben der Auszeichnung.

Das Logo des Musikpreises Echo neben der Auszeichnung.

Foto: Jens Kalaene / dpa

Berlin.  Die ARD wird im kommenden Jahr nicht die Verleihung des Musikpreises Echo übertragen. ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber nannte im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) dafür „inhaltliche Gründe“. Der Echo sei bei seinem 25. Geburtstag im April „erschöpft und müde“ gewesen, sagte Schreiber.

„Wenn Musiker, für die der Preis vergeben wird, sich mehr Zuspruch davon versprechen, dass sie auf der Bühne ihren Preis dissen und schlecht machen, wie kann der Zuschauer zuhause Spaß daran haben?“. Die Echo-Gala der Deutschen Phono-Akademie sahen im April weniger als 3,5 Millionen Zuschauer.

Wie ein Sprecher der Programmdirektion des Ersten am Freitag bestätigte, hat die ARD ihren Vertrag mit Moderator Kai Pflaume (49) um drei weitere Jahre verlängert. Mit seinem Kollegen Jörg Pilawa (51) werde derzeit über eine weitere Zusammenarbeit gesprochen, ergänzte Schreiber. Mit ihm entwickle man derzeit eine Samstagabendshow. (dpa)