TV-Duell

Illner kann sich Böhmermann als Raab-Ersatz vorstellen

Für Maybrit Illner wirkt das TV-Duell der Kanzlerkandidaten gekünstelt. Sie will es verbessern und hat schon ein paar Vorschläge parat.

Maybrit Illner (2.v.r.) kritisiert das TV-Duell der Kanzlerkandidaten. 2013 stiegen Peer Steinbrück und Angela Merkel in den TV-Ring. Die Fragesteller neben Illner waren damals Stefan Raab, Anne Will und Peter Kloeppel (von links).

Maybrit Illner (2.v.r.) kritisiert das TV-Duell der Kanzlerkandidaten. 2013 stiegen Peer Steinbrück und Angela Merkel in den TV-Ring. Die Fragesteller neben Illner waren damals Stefan Raab, Anne Will und Peter Kloeppel (von links).

Foto: imago stock&people

Berlin.  Moderatorin Maybrit Illner (51) hält das TV-Duell der Kanzlerkandidaten im Bundestagswahlkampf für verbesserungswürdig. „Mein Lieblingsduell ist dieses Kanzlerduell nicht“, sagte Illner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Vier Journalisten und zwei Politiker – das ist eine sehr künstliche Situation und in der Struktur das Gegenteil von einem Duell.“ Zudem sei ein Streitgespräch schwierig mit zwei Kandidaten, die bereits zusammengearbeitet haben – wie es zuletzt bei Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Herausforderer Peer Steinbrück der Fall war.

Sollte es dennoch zu einer Neuauflauge kommen, könnte sich die Talkerin aufseiten der Fragesteller den Satiriker Jan Böhmermann als Ersatz für den zurückgetretenen Stefan Raab vorstellen. Nach dem ZDF-Kollegen gefragt antwortete Illner: „Warum nicht? Wenn er Lust hat...“. (dpa)