Castingshow

„Germany’s next Topmodel“-Finale zieht um nach Spanien

Neuer Juror, neue Regeln – und ein neues Finale. Die Siegerin bei GNTM wird 2016 bei Sonne, Strand und Meer unter freiem Himmel gekürt.

Von Jennifer Kalischewski
Der Designer Michael Michalsky ist zum ersten Mal Juror bei „Germany’s next Topmodel“. Zu seinem Team gehören die Kandidatinnen Laura, Luana, Laura, Lara und Kim (von links).

Der Designer Michael Michalsky ist zum ersten Mal Juror bei „Germany’s next Topmodel“. Zu seinem Team gehören die Kandidatinnen Laura, Luana, Laura, Lara und Kim (von links).

Foto: Gregor Fischer / dpa

Berlin/Unterföhring.  Zum ersten Mal in der zehnjährigen Geschichte von „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM) wird das Finale der Casting-Show unter freiem Himmel stattfinden. Die Siegerin der elften Staffel wird nicht in einer Halle, sondern in einer großen Finalshow in einer Open-Air-Location live in Spanien gekürt, erklärte der ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann.

Das Finale in Spanien ist nicht die einzige Neuerung bei der aktuellen GNTM-Staffel. Mit dem neuen Juror Michael Michalsky und den neuen Battle-Regeln, bei denen Michalsky und sein Jury-Kollege Thomas Hayo in den Wettbewerb um die besten Models treten, will ProSieben neue Spannungsbögen bauen und den Einschaltquotenverlust der vergangenen Jahre aufhalten.

Erfolgreichste Halbzeitbilanz seit fünf Jahren

Im vergangenen Jahr hatte die Castingshow die schlechtesten Ergebnisse seit dem Beginn von GNTM im Jahr 2006 verzeichnet. Nur durchschnittlich 1,64 Millionen Zuschauer in der Zielgruppe der 14- bis 49 Jährigen schauten sich die Jubiläumsstaffel an. Das neue Konzept scheint erfolgreich: In diesem Jahr könne GNTM die erfolgreichste Halbzeitbilanz seit fünf Jahren ziehen, teilte der Sender mit.

Auch den Umzug der Final-Show raus aus den Hallen in die Open-Air-Location in Spanien begründet ProSieben mit dem neuen Konzept: Der Sender wolle auch für das Finale „neue Wege gehen“. Die „unschlagbare Kombination“ aus Sommer, Sonne und Strand brächten neue Inszenierungsmöglichkeiten mit sich. Mit dem Abbruch des Finales wegen einer Bombendrohung im vergangenen Jahr habe die Entscheidung hingegen nichts zu tun, teilte der Sender auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Finale war 2015 wegen Bombendrohung abgebrochen worden

2015 war die Final-Show der Jubiläumsstaffel in der Mannheimer SAP-Arena wegen einer Bombendrohung abgebrochen worden. Die Live-Sendung war vom Veranstalter in Rücksprache mit der Polizei nach dem Fund eines verdächtigen Koffers vorsichtshalber beendet worden.