Nach Jauch-Talk

"Steuerflucht" - Grönemeyer wehrt sich auf Facebook

Nach seinem Auftritt in der Talkshow von Günther Jauch wehr sich der Musiker Herbert Grönemeyer nun gegen den Vorwurf der Steuerflucht.

Musiker Herbert Grönemeyer ist Pate der ARD-Themenwoche Heimat

Musiker Herbert Grönemeyer ist Pate der ARD-Themenwoche Heimat

Foto: Maurizio Gambarini

Nach seinem Auftritt in der Talkshow von Günther Jauch zum Thema "Flüchtlingsrepublik Deutschland - wo liegen unsere Grenzen?" am Sonntagabend ist Herbert Gröneymeyer scharf im Internet attackiert worden.

Der Musiker hatte sich in der Sendung kritisch zur Asylpolitik Deutschlands geäußert. Er nannte das Vorgehen des CSU-Politkers Horst Seehofer "verbale Brandstiftung" mit dem Ziel, Wähler im rechten Lager zu gewinnen.

Auch zu seiner Wahlheimat Großbritannien, in der er seinen Hauptwohnsitz hat, äußerte sich Grönemeyer kritisch und nannte die Flüchtlingspolitik dort "zynisch". Im weiteren schlug er vor, Reiche stärker zu besteuern, um die Integration von Flüchtlingen zu finanzieren.

Nach der Sendung wurde Grönemeyer wegen seiner Äußerungen im Internet massiv kritisiert. Unter anderem wurde ihm dabei Steuerflucht unterstellt. Daraufhin postete der Musiker eine offizielle Erklärung auf seiner Facebook-Seite, in der er verlauten ließ, dass er ordnungsgemäßig seine Steuern in Berlin zahle.