Gab es in der beliebten ARD-Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ Anfang Februar Ungereimtheiten? Das behauptet zumindest Kandidat Michael Meichsner. „Die ARD hat mich geprellt“, sagt der 40-Jährige gegenüber der „BILD“-Zeitung. Was ist passiert?
Gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen trat Meichsner im Finale der Quiz-Sendung gegen den „Jäger“ Sebastian Jacoby an. Es ging um satte 108.000 Euro, also 36.000 Euro für jeden. Das Trio musste in zwei Minuten so viele Fragen wie möglich beantworten, am Ende vor allem eine mehr als Jacoby, um das Geld abzuräumen. Das gelang Meichsner und seinem Team nicht, drei Sekunden vor Ablauf der Zeit hatte Jacoby den Gleichstand erreicht. Allerdings prangert Meichsner nun an, dass bei gleich mehreren Fragen mit zweierlei Maß gemessen wurde.
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Auf die Frage „Welches Pflänzchen, das vierblättrig Glück verspricht, heißt wie der Nachname eines berühmten Künstlers?“ antwortete Jacoby hastig: „Kleeblatt“. Die richtige Antwort wäre „Klee“ gewesen. Meichsner ist sauer und sagte gegenüber der „BILD“: „Die Antwort war falsch.“ Doch die Produktionsfirma zeigte sich kulant und erklärte: „Das Kleeblatt ist zwar nur ein Teil der Pflanze Klee, aber immer noch die Pflanze und damit richtig.“
Bei Meichsner und seinem Team waren die Macher hinter „Gefragt – Gejagt“ hingegen weniger nachsichtig. „Der ,Cotton Club‘ war ein berühmter Nachtclub in welchem New Yorker Stadtteil?“, lautete eine der Fragen an die Kandidaten, die mit „Manhattan“ antworteten. Doch die Quiz-Verantwortlichen bestanden auf „Harlem“ als richtige Antwort, obwohl der Stadtteil ein Teil von Manhattan ist. Gegenüber Meichsners Anwalt erklärte die Produktionsfirma: Der Stadtteil sei nur ein Teil des Stadtbezirks.
Wie Meichsner gegenüber der „BILD“ erklärte, fehlen ihm die finanziellen Mittel, um gerichtlich gegen die Entscheidung vorzugehen. Er hoffe nun aber auf die Fairness der Produktionsfirma.
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