Yvonne Catterfeld ist bereit. Zum dritten Mal gehört sie der Jury von „The Voice of Germany“ an – und ging bisher immer leer aus. „Es wird Zeit, dass ich jetzt hier mal gewinne“, sagte die Sängerin zum Start der neuen Staffel. Was man aber schon jetzt, nach der ersten Folge von Staffel acht, sagen kann: leicht wird’s nicht für sie.

Denn auch diesmal sind viele talentierte Musiker bei „The Voice“ dabei. Und ein Juror, der auf die Talente wie ein Magnet wirkt: Michael Patrick Kelly.

Neues Jury-Mitglied als „Legende“ geadelt

Kämpft als neuer Coach um den Sieg: Michael Patrick Kelly.
Kämpft als neuer Coach um den Sieg: Michael Patrick Kelly.© SAT.1 | Andre Kowalski


Der 40-Jährige ist und ersetzt damit „Sunrise Avenue“-Sänger . Der „waschechte Superstar“ ( über Kelly) stand gleich mehrmals im Mittelpunkt. Kelly eröffnete die Show, performte auf der Bühne öfter als seine Kollegen. Und wurde mit Lob überschüttet. Als „Legende“ adelte „Fanta 4“-Rapper Smudo das ehemalige Mitglied der „Kelly Family“.

Mit der 31-jährigen Musiklehrerin Sümeyra Stahl, dem Österreicher Matthias Nebel und der 26-Jährigen Gaby Schwager zog Kelly gleich drei Talente auf seine Seite – mehr als die Jury-Kollegen Smudo und Michi Beck (Team Fanta), Yvonne Catterfeld und Mark Forster.

Kein schlechter Anfang. Trotzdem wirkte Kelly noch etwas steif in seiner neuen Rolle. Die Leichtigkeit, mit der etwa ein Mark Forster mit Kamera und Publikum spielt, fehlt dem Neuen bisher noch.

„The Voice“ ist brave, familientaugliche Unterhaltung

„The Voice“ setzt auch in Staffel acht auf seine gewohnten Stärken: auf der Bühne stehen durchweg gute Sänger, es geht um Charisma und Gesangstalent – und nicht ums Bloßstellen, von dem Formate wie etwa „Deutschland sucht den Superstar“ zumindest teilweise leben. „The Voice“ ist brave, familientaugliche Unterhaltung. Und: Das Format macht aus den Zuschauern selbst kleine Juroren.

Gerade bei der „Blind Audition“, bei der selbst der Zuschauer nicht sieht, wer da auf der Bühne singt, ertappt man sich beim Mitfiebern: Buzzern, also auf den Knopf hauen, oder nicht – was würde man wohl selber tun?

Eine Country-Stimme, die den Unterschied macht

Yvonne Catterfeld möchte mit einem ihrer Talente das Rennen machen..
Yvonne Catterfeld möchte mit einem ihrer Talente das Rennen machen..© SAT.1 | Andre Kowalski


Auch davon lebt „The Voice“. Und natürlich von den Stimmen, die den Unterschied machen. So wie die von Alexander Eder aus Österreich. Der 19-Jährige ist in jeder Tonlage zu Hause. Sein Markenzeichen: die Country-Stimme. Die kommt so tief daher, dass Yvonne Catterfeld den Österreicher, der auch schon Opern gesungen hat, auf ein Alter von 45 Jahren schätzte. Eder, um den sich die Juroren rissen, entschied sich für Team Fanta.

Damit haben die beiden „Fanta 4“-Musiker schon jetzt einen Top-Favoriten in ihren Reihen. Und ? Die Sängerin muss sich wohl schon jetzt etwas einfallen lassen, wenn sie am Ende der Staffel nicht wieder leer ausgehen möchte – es wäre das vierte Mal.