Comeback

Til Schweigers Action-„Tatort“ kommt erneut in die Kinos

Til Schweigers „Tschiller: Off Duty“ fiel im Februar bei den Kino-Fans durch. Nun kommt der „Tatort“-Abklatsch erneut auf die Leinwand.

Nick Tschiller (Til Schweiger) und sein Kollege Yalcin Gümer (Fahri Yardim) kehren mit „Tschiller: Off Duty“ zurück auf die Kinoleinwand.

Nick Tschiller (Til Schweiger) und sein Kollege Yalcin Gümer (Fahri Yardim) kehren mit „Tschiller: Off Duty“ zurück auf die Kinoleinwand.

Foto: imago stock&people

Berlin.  Kurioses Kino-Comeback: Til Schweigers actionreicher „Tatort“-Abklatsch „Tschiller: Off Duty“ feiert an diesem Donnerstag Kinostart – zum zweiten Mal. Im Februar war der Film zum ersten Mal über Deutschlands große Leinwände geflimmert – ein Flop, gemessen an den Zuschauerzahlen. Nun versucht die Geschichte, die an die fünf Fälle der Hamburger „Tatort“-Kommissare Nick Tschiller (Til Schweiger) und Yalcin Gümer (Fahri Yardim) anknüpft, in 90 deutschen Kinos ihr Comeback.

„Das war eigentlich eine Schnapsidee von mir“, erklärte Schweiger gegenüber „Bild.de“. „Ich hatte nach dem nicht so guten Kino-Start im Februar mal Warner Bros. angesprochen, ob man den Film nicht noch mal ins Kino bringen könnte. Ich habe allerdings nicht damit gerechnet, dass sie das tatsächlich machen.“ Sie machten es. Und das, obwohl der groß angekündigte Kino-„Tatort“ bei seinem ersten Gastspiel auf der Leinwand nicht mal eine Woche in den Top Ten durchhielt.

„Tatort“ wegen Terror von Paris verschoben

Schweiger äußerte gegenüber „Bild.de“ seine Theorie vom mauen Kino-Debüt des schießwütigen Kommissars Nick Tschiller: „Ich glaube ja, dass viele Leute durch die „Tatort“-Verschiebung im letzten Jahr dachten, der Kino- „Tatort“ sei auch ein Fernsehfilm.“ Die letzten zwei TV-„Tatorte“ von Schweiger, die die Vorgeschichte von „Tschiller: Off Duty“ erzählen, waren von der ARD im November 2015 verschoben worden. Das Erste wollte vermeiden, dass sich Zuschauer so kurz nach den Anschlägen von Paris durch Szenen mit Terroristen irritiert fühlen. „Deswegen sind auch nur so wenige ins Kino gegangen“, meint Schweiger.

Bescheidener beurteilt Schweiger seinen Film dadurch nicht. Für den 52-Jährigen ist klar: Alle, die den Film nicht gesehen haben, „haben den besten deutschen Action-Film verpasst“. (ba)