Ein Coup für Dieter Kosslick: Der Noch-Berlinale-Chef konnte für sein letztes Festival (7.-17. Februar) Frankreichs Spitzenstar Juliette Binoche für den Vorsitz der Internationalen Jury gewinnen. Die 54-Jährige ist eine Ikone des europäischen Films und ein Glanzpunkt für jeden roten Teppich. Man hofft auf eine ähnlich befeuernde Wahl wie 2016 mit Meryl Streep.

Die Binoche ist der Berlinale seit Langem eng verbunden: 1987 war sie hier erstmals im Wettbewerb vertreten mit „Die Nacht ist jung“, zehn Jahre später erhielt sie den Silbernen Bären (und kurz darauf auch den Oscar) für ihre Rolle in „Der englische Patient“. Im Wettbewerb war sie auch mit Filmen wie „Chocolat“ (2ooo) und „Camille Claudel 1915“ (2013).

2015 eröffnete sie die Berlinale mit „Endless Night“: ein allerdings sehr düsterer Film, der wenig Laune auf das Festival machte. Das wird bei ihrem Jury-Vorsitz wohl anders werden: Madame verfügt über bezaubernden Charme.

zdr