Es ist ihr Debüt: Jeanette Biedermann spielt erstmals Theater, am Donnerstag hat sie in der Rolle der Buhlschaft Premiere im Dom zu Berlin. Am 17. Oktober werden dort die diesjährigen „Jedermann“-Festspiele eröffnet.
Neben der Popsängerin Biedermann spielen unter anderem Francis Fulton-Smith, Peter Sattmann, André Eisermann, Ursula Karusseit, Herbert Köfer und Brigitte Grothum, die auch die Regie des „Jedermann“ übernommen hat.
Für Francis Fulton-Smith ist es im zweiten Jahr schon fast Routine, für Jeanette Biedermann hingegen eine Premiere. Regisseurin Brigitte Grothum ist sich sicher, mit der ehemaligen „GZSZ“-Darstellerin die perfekte Partnerin für ihren Jedermann und die absolute Traumbesetzung für die Rolle der Buhlschaft gefunden zu haben.
Biedermann tritt im feuerroten Abendkleid in die Fußstapfen von Barbara Wussow, die 2011 und 2012 die Rolle der Buhlschaft bei den Jedermann-Festspielen übernommen hatte.
Biedermann hat die richtige Bühnenpräsenz
„Sie hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz“, sagte die Schauspielerin und Regisseurin, die die Tragödie von Hugo von Hofmannsthal bereits seit 1987 im Berliner Dom inszeniert und produziert. „Das Stück braucht definitiv eine Rampensau.“
Jeanette Biedermann nimmt diese Bezeichnung gerne als Kompliment. „Um den Berliner Dom auszufüllen, muss man sich erst einmal trauen, richtig aus sich herauszugehen“, so die Sängerin und Schauspielerin. Damit das gelingt, übe sie vor ihren beiden Katzen.
Über die diesjährige Inszenierung wollten weder Darsteller noch Regisseurin schon zu viel verraten. Nur so viel: Am Text wird sich weder jetzt noch in Zukunft etwas verändern, lediglich die Kostüme sollen eine Modernisierung erfahren. „Ich konnte Brian Rennie von Basler für den ‚Jedermann‘ gewinnen“, so Brigitte Grothum. „Er wird für Jeanette ein fabelhaftes Kleid designen. Und sie wird natürlich auch singen.“












