Berliner Staatsoper

Intendant Jürgen Flimm erleidet leichten Schlaganfall

Jürgen Flimm, seit 2010 Intendant der Berliner Staatsoper, hat einen leichten Schlaganfall erlitten. Der 71-Jährige verpasste so ein wichtiges Ereignis seines Hauses.

Foto: Jörg Carstensen / dpa/pa

Bei der Eröffnung der Festtage 2013 am vergangenen Sonnabend mit „Das Rheingold“ fehlte Intendant Jürgen Flimm. Ein Termin, an dem sich der Chef der Staatsoper Unter den Linden, die derzeit wegen der Sanierung des angestammten Hauses im Ausweichquartier Schiller-Theater spielt, normalerweise blicken lässt. Auf Anfrage der Berliner Morgenpost bestätigte Staatsopern-Sprecher Johannes Ehmann am Montag, dass Jürgen Flimm erkrankt sei. Nach Informationen von „Bild.de“ hat der 71-Jährige einen „leichten Schlaganfall“ erlitten.

In der vergangenen Woche sei der Intendant nicht im Büro gewesen, aber jetzt sei er „auf einem sehr guten Weg der Besserung“, sagte der Sprecher. Näheres zu der Erkrankung des Intendanten wurde nicht mitgeteilt. Mitte April will die Staatsoper ihren Pläne für die kommende Spielzeit vorstellen, nach Möglichkeit natürlich mit dem Chef auf dem Podium.

Flimm leitet seit 2010 das Opernhaus, sein zwischenzeitlich wegen der Verzögerungen bei der Sanierung um ein Jahr verlängerter Vertrag läuft bis Sommer 2016. Flimm war auch als eine Art Umzugsmanager geholt worden. Nach den derzeitigen Plänen soll die Staatsoper Unter den Linden am 3. Oktober 2015 wieder eröffnet werden.