Am Anfang ist es nur ein Büschel Haar, das im Hintergrund durchs Bild huscht, ein Knäuel formt und schließlich in ein Ohr hineinkriecht. Was danach passiert, bleibt bis zum Ende des Films unberechenbar: Manche greifen plötzlich an, andere verstümmeln sich selbst oder stürzen sich einfach in die Tiefe.
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Der Gegner in „Monster Pabrik Rambut“ ist ein diffuser, brutaler Dämon, der sich einen ungewöhnlichen Ort ausgesucht hat: eine Perückenfabrik. Wer dort zu viel arbeitet und zu wenig schläft, wird aufgefressen. Hinter dem bizarren Geschehen steht eine reale Arbeitswelt. In der Perückenproduktion sind Arbeitsunfälle keine Seltenheit. Körper und Arbeit stehen hier in einem direkten, oft brutalen Verhältnis.
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Rachel Amanda spielt mit großer Ruhe das emotionale Zentrum des Films, während um sie herum Chaos, Gewalt und Surrealität eskalieren. Didik Nini Thowok tritt als exzentrische Fabrikbesitzerin auf, die sich schließlich selbst dem Monster entgegenstellt. Grotesk, komisch und brutal zugleich zeigt der Film eine Welt, in der körperliche Ausbeutung und Horror kaum noch zu trennen sind.
Termine: 18.2., 20.30 Uhr, Cinemaxx 6; 20.2., 21.30 Uhr, Zoo 1; 22.2., 15.15 Uhr, Colosseum 1.




