Der Spielfilm „In die Sonne schauen“ ist mit dem Günter Rohrbach Filmpreis 2025 ausgezeichnet worden. Dieser ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Berliner Regisseurin Mascha Schilinski habe „einen großen, epochalen Film geschaffen“, teilte die Jury zur Preisverleihung im saarländischen Neunkirchen mit.

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Der Film über vier Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben, hat bei den Filmfestspielen Cannes den Preis der Jury gewonnen. Das Drama ist zudem als deutscher Beitrag für das kommende Oscar-Rennen ausgewählt worden.

„Feinste Verzweigung der Gefühlswelten dieser vier Frauen“

Schilinski sei mit dem Film „eine Grand Tour in die feinsten Verzweigungen der Gefühlswelten dieser vier Frauen“ gelungen, teilte die Jury weiter mit. Durch wiederkehrende Motive und besondere Klänge werden die Geschichten der Protagonistinnen über rund 100 Jahre miteinander verbunden. Auch die Produzenten Lucas Schmidt, Lasse Scharpen und Maren Schmitt wurden ausgezeichnet. 

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Den Darstellerpreis in Höhe von 5.000 Euro erhielt Leonie Benesch für ihre Schauspielleistung als Krankenpflegerin in dem Film „Heldin“. Der mit ebenfalls 5.000 Euro dotierte Preis des Saarländischen Rundfunks ging an die Produzenten Sol Bondy und Fred Burle mit Darstellerin Mala Emde für ihren Film „Köln 75“.

Filmpreis wurde nach Produzent von „Das Boot“ benannt

Mit dem Preis des Oberbürgermeisters (2.500 Euro) wurden Christian Klandt für seine Regie und Benedikt Gollhardt für sein Drehbuch von „Sterben für Beginner“ gekürt.

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​​​Die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung vergibt den Preis in Zusammenarbeit mit der Stadt Neunkirchen in diesem Jahr zum 15. Mal – zu Ehren des Filmproduzenten Günter Rohrbach („Das Boot“). Er wurde am 23. Oktober 1928 in Neunkirchen geboren. 

Donnerstag

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Teilnahmeberechtigt sind deutschsprachige Spielfilme mit einer Mindestlänge von 80 Minuten, die thematisch der Arbeitswelt und Gesellschaft zugeordnet sind. In diesem Jahr wurden 74 Filme eingereicht.

dpa/sh