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Literatur
Schreiben über die Sprachlosigkeit: „Vierundsiebzig“
Berlin. Ronya Othmanns „Vierundsiebzig“ schildert die Unmöglichkeit, für das IS-Massaker an den Jesiden die richtigen Worte zu finden.

Ronya Othmann, geboren 1993 in München, ist Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-jesidischen Vaters. Sie lebt in Leipzig. Mit ihrem jüngsten Roman schaffte sie es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises.© Getty Images | Thomas Lohnes

