Theaterregisseur Oliver Reese (56) bleibt noch länger Intendant des Berliner Ensembles. Sein Vertrag sei um weitere fünf Jahre bis 2027 verlängert worden, teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Donnerstag mit. Reese habe das Haus „wieder zu einem wichtigen Ort des Gegenwartstheaters“ gemacht. Er habe unter anderem mit dem Abschluss eines Haustarifvertrags und der Schaffung neuer Spielstätten wichtige Weichen gestellt.

Neue Spielstätte eröffnet

Reese war 2017 nach seiner Zeit in Frankfurt/Main ans Berliner Ensemble gewechselt – er löste damals den langjährigen Intendanten Claus Peymann ab, der das Haus von 1999 bis 2017 leitete. In Oliver Reeses Amtszeit wurde mit dem Neuen Haus eine neue Spielstätte am Schiffbauerdamm eröffnet, die das Kleine Haus ablöste. Für sechs Millionen Euro wurde das gegenüber vom Großen Haus gelegene Gebäude vollständig saniert und für das Publikum barrierefrei zugänglich gemacht. Während des ersten Corona-Lockdowns bot das Berliner Ensemble Inszenierungen per Stream an, während der Sommerpause gab es im Hof eine Reihe mit Abendveranstaltungen. 

BM