Wenn sie singt, ist Magdalena Ganter ganz in ihrem Element. Für ihr Debütalbum „Neo Noir“ wurde sie im Mai 2021 mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. Neu in der Branche war sie da mitnichten, gründete sie doch bereits 2012 mit Simon Steger und Martin Bach das Art-Pop-Trio Mockemalör. Der Name ist eine Wortneuschöpfung in ihrem Heimatdialekt, dem Alemannischen, und bedeutet „Schönes Missgeschick“. Die Band verband auf ihrem erste Album „Schwarzer Wald“ denn auch alemannische Lieder mit urbanen Sounds.

Magdalena Ganter: Die wilden Zwanziger liefern die Ideen

Mittlerweile wandelt Magdalena Ganter lieber auf Solopfaden, hat sogar ihr eigenes Label „Neo Noir Records“ gegründet. Wichtige Inspirationsquelle für die Singer-Songwriterin sind die wilden Zwanziger mit ihrer tabulosen Sinnlichkeit, durchtanzten Nächten, expressivem Ausdruck und der schillernden Ästhetik. Die studierte Schauspielerin und Sängerin ist auf der Bühne mal Comédienne, mal exaltierte Diva. Sie lebt ihre Songs, schlüpft dazu in verschiedenster Rollen, wechselt mühelos zwischen Jazz- und Indiepop, Chanson und Walzer. Mit einer Stimme, die zwischen eindringlichem Flüstern und federleichter Koloratur changiert. Zu erleben am 5. März um 20 Uhr in der Ufa Fabrik (Viktoriastr. 10-18, Tel. Tel. 75 50 30).