Staatsoper

Matthias Schulz bleibt bis 2024 an der Staatsoper

Der Vertrag des Intendanten Matthias Schulz wurde von der Berliner Opernstiftung um vier Jahre verlängert.

Intendant Matthias Schulz.

Intendant Matthias Schulz.

Foto: Staatsoper

Berlin. Matthias Schulz wird weitere vier Jahre bis 2024 das Haus Unter den Linden leiten. Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin hat der Vertragsverlängerung mit Matthias Schulz als Intendant der Berliner Staatsoper zugestimmt. Der 43-jährige Pianist und Kulturmanager ist seit März 2016 an der Staatsoper tätig, ab September 2017 zunächst als Co-Intendant gemeinsam mit Jürgen Flimm, seit April 2018 in alleiniger Verantwortung als Intendant.

Matthias Schulz hatte die letzte Phase der siebenjährigen Sanierungsarbeiten an der Staatsoper und die Rückführung des Ensembles aus der Ausweichspielstätte Schiller-Theater ins Stammhaus Unter den Linden begleitet. Er ist an der Seite von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim der prägender Intendant seit der Wiederöffnung des sanierten Opernhauses im Oktober 2017. Mit ihm gemeinsam hat er das Programm für den Neustart entwickelt.

Seine Vertragsverlängerung bedeute, heißt es in der Mitteilung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa am Donnerstag, für das Opernhaus ein Signal größtmöglicher Kontinuität und Stabilität in gegenwärtig herausfordernden Zeiten. „Matthias Schulz hat nach der langen Sanierungsphase des Hauses Unter den Linden den Umzug der Staatsoper zurück an ihren Stammsitz und die damit verbundene Neupositionierung des Opernhauses in der internationalen Musikszene erfolgreich mitgestaltet“, sagt Kultursenator Klaus Lederer (Linke): „Ich bin überzeugt, dass er der Richtige ist, die Staatsoper auch weiterhin mit Geschick und der gebotenen Weitsicht zu führen.“