Nach einem Streit mit dem in Berlin lebenden Künstler Ai Weiwei will Lego bei Großbestellungen künftig nicht mehr nach dem Verwendungszweck für die Steine fragen. „Wir werden die Kunden aber bitten, klarzustellen, dass der Lego-Konzern die konkreten Projekte nicht gutgeheißen hat oder unterstützt“, erläuterte ein Unternehmenssprecher. Im Herbst hatte der Spielzeughersteller eine Lieferung an Ai Weiwei mit Hinweis auf den politischen Charakter des Projekts abgelehnt. Damit hatten die Dänen weltweite Proteste ausgelöst.