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Die Oasenstadt Palmyra galt als das „Venedig der Wüste“ – bis ihre bedeutendsten Tempel im vergangenen Jahr von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zerstört wurden. Weltweit wurde die Kulturbarbarei mit Entsetzen aufgenommen. Das Kölner Museum Wallraf-Richartz dokumentiert Anfang des Jahres in einer Schau, dass Palmyra die Menschheit schon vor Jahrhunderten faszinierte – lange bevor es zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Gezeigt werden rund 40 Zeichnungen, die der französische Künstler Louis-François Cassas (1756–1827) anfertigte.

