„Unbreakable“

Star der Superlative: Janet Jackson an Spitze der US-Charts

Es gibt sie noch, die Jackson, auch musikalisch. Janet Jackson, Michaels kleine Schwester, ist wieder auf Platz 1 der US-Charts.

Janet Jackson im September während eines Konzerts in Miami

Janet Jackson im September während eines Konzerts in Miami

Foto: dpa Picture-Alliance / MPI04/MPI / picture alliance / Captital Pict

Janet Jackson (49) hat mit ihrem Comeback-Album „Unbreakable“ zum siebten Mal ein Nummer-Eins-Album in den US-Charts. Das berichtete das Musikmagazin „Billboard“. Nur Barbra Streisand (zehn Alben) und Madonna (acht) verzeichnen mehr Nummer-Eins-Alben.

Jackson hat in der ersten Woche nach der Veröffentlichung 109.000 Exemplare verkauft. Es ist ihr erstes Studioalbum seit dem Jahr 2008.

Die 49-Jährige Schwester des 2009 gestorbenen „King of Pop“ Michael Jackson gehört damit auch zu den drei Künstlern, die in den vergangenen vier Jahrzehnten jeweils (seit den 80er Jahren) mit einem Album an der Spitze der US-Charts standen. Das gelang dem Magazin zufolge bislang nur Streisand und Bruce Springsteen.

Janet Jackson in die Rock and Roll Hall of Fame?

Und eine weitere Ehre wurde Janet Jackson zu Teil: Sie ist sie für die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame nominiert worden. Das teilte die „Ruhmeshalle des Rock“ in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio mit.

Unter den 15 Kandidaten sind auch die Bands Chicago, Deep Purple und Nine Inch Nails sowie der Gitarrist Steve Miller und die Sängerin Chaka Khan.

Wer letztlich einen Ehrenplatz in dem Museum bekommt, wird im Dezember entschieden. Fans können im Internet ihre Stimme abgeben, ihre Entscheidung fließt in das Votum von über 800 Musik-Experten ein.

Zuletzt Green Day und Ringo Star aufgenommen

Die feierliche Einführung der Gewinner findet dann im April in New York statt. Bedingung für die Aufnahme in die Ruhmeshalle ist, dass das erste Album mindestens 25 Jahre zurückliegen muss.

Im vorigen Jahr waren die Punk-Rock-Band Green Day, der Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr und posthum der 2013 gestorbene Musiker Lou Reed unter den Auserwählten.


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