Es kann nicht immer klappen: „Theater des Jahres“ ist nach der am Donnerstag veröffentlichten Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ das Wiener Burgtheater geworden, allerdings lediglich mit sechs Voten. Das Maxim Gorki Theater, der Vorjahressieger, kam diesmal auf Platz 2, gemeinsam mit der Schaubühne, der Volksbühne und dem Theater Dortmund, alle erhielten jeweils drei Stimmen.

Die Kostüme des Jahres sind in Berlin zu bewundern: Mit zwölf Stimmen gewann Victoria Behr, deren fantasievoll-schräge Kreationen unter anderem in Herbert Fritschs „der die mann“ an der Volksbühne zu sehen sind. Schauspieler des Jahres wurde der Berliner Samuel Finzi. Der 49-Jährige bekam sechs Stimmen, ausschlaggebend war seine Darstellung des Wladimir in Ivan Panteleevs „Warten auf Godot“-Inszenierung. Eine Koproduktion der Ruhrfestspiele Recklinghausen und des Deutschen Theaters Berlin, wo die Aufführung weiterhin gezeigt wird.

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