Im Prozess um Hunderte nachgemachte Giacometti-Skulpturen hat das Landgericht Stuttgart den angeklagten Kunstfälscher am Mittwoch zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Bei dem Fall geht es um einen Schaden von mindestens 4,75 Millionen Euro. Der 56-jährige Angeklagte hatte im Prozess ein Geständnis abgelegt. Er soll weit mehr als 1000 Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti gefälscht haben. Seine Komplizen sind in der Vergangenheit bereits zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.