Kultur

„Holbein-Madonna“ ab September in Berlin zu sehen

Die „Holbein-Madonna“, das wohl teuerste Kunstwerk in Deutschland, zieht für vier Monate von Schwäbisch Hall nach Berlin. Unter dem Titel „Von Hockney bis Holbein – Die Sammlung Würth in Berlin“ sind vom 11. September bis 10. Januar 400 Kunstwerke aus der Sammlung Würth im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen, teilte das Museum mit.

Die Schutzmantelmadonna, auch „Darmstädter Madonna“ genannt, von Hans Holbein dem Jüngeren ist das Glanzstück der Schau. Der Unternehmer Würth hatte sie für einen ungenannten Preis, der jedoch ein Gebot von 40 Millionen Euro übertroffen hatte, von der Hessischen Hausstiftung gekauft.

Die Sammlung Würth, die zu den renommiertesten privaten Kollektionen gehört, umfasst rund 17.000 Kunstwerke, dazu gehören Malerei, Grafik, Skulptur, Altmeistergemälde wie auch Gegenwartskunst. In Berlin werden daraus unter anderem Werke von David Hockney, Eduardo Chillida, Henry Moore, Max Ernst, Munch, Picasso und Andy Warhol ausgestellt. Ein weiteres Highlight wird die 25-teilige monumentale Installation „The Last Judgement Sculpture“ des britischen Bildhauers Anthony Caro sein, die im Lichthof des Martin-Gropius-Baus aufgebaut werden soll.