Towel Day

Warum der Handtuchtag mehr als eine Spinnerei ist

| Lesedauer: 2 Minuten

Foto: Lautenschläger Max / picture-alliance / Berliner_Zeit

Der 25. Mai ist Handtuch-Tag. Verantwortlich dafür ist Douglas Adams. Was der Autor von "Per Anhalter durch die Galaxis" dafür kann.

Er kann wohl als der Erfinder des Humors in der übertechnisierten Welt der Science Fiction gelten. Douglas Adams (11. März 1952 bis 11. Mai 2001) hat mit seiner Buchreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ um Arthur Dent Geschichte geschrieben. Und selbst wer sich nicht für außerirdisches Leben interessiert, kennt den Titel. Wer weiß, welche Werke er noch geschrieben hätte, wäre er nicht im Alter von nur 49 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

Adams wurde in England geboren und versuchte sich schon früh als Komiker und verließ das College 1974 mit dem festen Vorsatz, Schriftsteller zu werden. Wie so vielen seiner Kollegen war ihm allerdings zunächst nur mäßiger Erfolg beschieden. Immerhin arbeitete er auch mit Graham Chapman von der legendären Komikertruppe Monty Python zusammen.

Der Durchbruch kam 1978 mit der Ausstrahlung einer Radiosendung unter dem Titel „Per Anhalter durch die Galaxis, die Weltruhm erlangte. Zwischen 1979 und 1982 erschien sie schließlich in stark veränderter Form als Trilogie in Buchform. Alle wurden Bestseller. 1984 und 1992 folgten schließlich Teil vier und fünf.

Seine Romanfiguren waren so berühmt, dass sie es teils in die reale Welt schafften. Zu seinen Ehren findet bis heute am 25. Mai der sogenannte Handtuchtag statt. Hintergrund: Das wichtigste Utensil eines Anhalters im Universum ist das Handtuch. Daneben trägt ein Kleinplanet den Namen Arthur Dents, des Protagonisten. Ein Schachcomputer heißt nach Adams’ genialem Supercomputer „Deep Thought“, der die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest beantworten sollte. Auch die Übersetzungssoftware Babel Fish entstammt dem Werk von Adams. Auch die wichtigste Anweisung aus dem Werk - „Keine Panik“ - ist bis heute im Sprachgebrauch verbreitet.

Die Serie bezeichnete Adams als „die einzige vierbändige Trilogie in fünf Teilen“, da die ersten drei Teile laut Wikipedia eine gewisse Geschlossenheit bilden, Band vier als Vervollständigung und der fünfte als Abschluss gilt. Neben den Bänden „Per Anhalter durch die Galaxis“, „Das Restaurant am Ende des Universums“, „Das Leben, das Universum und der ganze Rest“, „Macht’s gut, und danke für den Fisch“ sowie „Einmal Rupert und zurück“ zählt auch die Kurzgeschichte „Der junge Zaphod geht auf Nummer sicher“ zu der Anhalter-Serie.

Daneben hat Adams zahlreiche weitere Werke geschrieben, die allerdings nie die Bekanntheit des Anhalters erreichten. Ein Umstand, über den Douglas Adams sich gerne beschwerte. Dennoch: Auch nur mit einem Werk unsterblich zu werden, sollte reichen.

( BMO/alu )