Schauspielerin Maria Furtwängler will noch lange als Ermittlerin Charlotte Lindholm für die ARD tätig sein. „Beim Dreh des aktuellen Doppel-„Tatorts“ habe ich mich neu in die Rolle verliebt“, sagte Furtwängler.

„Die Arbeit war eine besondere Herausforderung, denn man fragte sich immer, ob der Spannungsbogen für zwei Folgen auch gelingt“, erklärte Furtwängler und fügte hinzu: „Ich will Charlotte nicht verlassen und Charlotte will auch von mir noch nicht lassen.“ Die 46-Jährige („Die Flucht“, 2007) hatte kürzlich angekündigt, in den nächsten beiden Jahren nur noch jeweils einen niedersächsischen „Tatort“ machen zu wollen.

Als Kriminalhauptkommissarin Lindholm forscht sie nun an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen in demselben Fall – ein Novum in der langen „Tatort“-Geschichte. Das Erste zeigt „Wegwerfmädchen“ am zweiten Adventssonntag, 9. Dezember, um 20.15 Uhr, eine Woche später folgt „Das goldene Band“.

Die Ermittlerin gerät darin emotional an ihre Grenzen: Junge Frauen aus Weißrussland werden in Hannover unter Drogen gesetzt, um auf Herrenabenden der feinen Gesellschaft als Spielzeuge zu dienen. Anschließend landen sie auf dem Müll. Lindholm entdeckt Verwicklungen von Wirtschaft, Bankern, Rockern und Staatsapparat.

Das twittern die „Tatort“-Zuschauer

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dpa/alu