Vera von Lehndorff

"Ich habe lange geglaubt, nur Unheil zu bringen"

Sie war das erste deutsche Supermodel. Jetzt zieht Veruschka alias Vera von Lehndorff Bilanz – ein Gespräch über ihre Kindheit und Selbstmordversuche.

Nichts versinnbildlicht besser ihren einstigen Weltruhm als ein Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1967. Es zeigt einen amerikanischen Soldaten in Vietnam, der sich hinter Sandsäcken verschanzt hat und das Cover des Magazins „LIFE“ vom 18. August betrachtet. Das Titelbild zeigt eine traurig-schöne junge Frau mit verhangenem Blick, die Überschrift lautet „VERUSCHKA. The Girl Everbody Stares At“, übersetzt: „Das Mädchen, das jeder anstarrt“.

Die Frau, die mit der Kunstfigur Veruschka das Personality Model erfand, sitzt an diesem Nachmittag in der Bar des „Hotel de Rome“ in Berlin und sieht noch immer so aus, dass jeder sie unwillkürlich anstarrt. Die 72-Jährige misst 1,83 und trägt zu hautengen, schwarzen Jeans grellbunte Adidas-Turnschuhe, ihre Haare sind unter einem Kopftuch und einer schwarzen Kapuze verborgen. Aus einem mitgebrachten Pappkarton, der schon ziemlich ramponiert ist, holt sie ein Visier hervor, wie Fechter es tragen. „Sie können mein Gesicht trotzdem sehen, oder?“, fragt Vera von Lehndorff den Interviewer.

Morgenpost Online : Frau von Lehndorff, als Sie am 14. Mai 1939 mit ausgestrecktem rechten Arm aus dem Schoß Ihrer Mutter kamen, entfuhr Ihrem Vater der Satz: „Das fängt ja gut an, meine Tochter kommt mit dem Hitlergruß auf die Welt!“ Über Ihr Äußeres sagte er: „Oh Gott! Was ist denn das? Von uns kann das nicht sein!“

Vera von Lehndorff : Diese hingeworfenen Bemerkungen entwickelten ein Eigenleben in mir, nachdem mein Vater wegen seiner Beteiligung am Attentat auf Hitler hingerichtet worden war. Ich bildete mir ein, ein hässliches Scheusal zu sein, und dachte, dass von Anfang an etwas Dunkles über mir liegen würde.

Morgenpost Online : Haben Sie später mal einen Psychologen gefragt, warum Sie sich für die „Inkarnation des Bösen“ hielten?

Von Lehndorff :Ja. Er sagte, ich würde mir unbewusst die Schuld am Tod meines Vaters geben. Ich habe tatsächlich lange geglaubt, nur auf die Welt gekommen zu sein, um Unheil über mich und meine Familie zu bringen. Heute weiß ich, dass viele Kinder von Widerstandskämpfern den traumatischen Verlust des Vaters kompensieren, indem sie sich mitunter selbst als Täter bezichtigen.

Morgenpost Online : Ihr Vater Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort war freiwillig in die NSDAP eingetreten. Was machte ihn ab 1940 zum Widerstandskämpfer?

Von Lehndorff : Der Auslöser war, dass er mit eigenen Augen gesehen hatte, wie SS-Verbände Juden ermordeten und jüdische Kinder gegen Laternenpfähle schlugen. Als er nach Hause kam, sagte er meiner Mutter: „Wir müssen handeln, sofort!“

Morgenpost Online : Ihr Vater wurde am 4. September 1944 gehenkt. Was geschah mit Ihrer Familie?

Von Lehndorff : Meine hochschwangere Mutter kam ins Gefängnis, wo sie meine jüngste Schwester zur Welt brachte. Anschließend wurde sie in ein Frauenarbeitslager geschickt. Meine Schwestern und ich wurden in ein NS-Kinderlager im Harz gebracht und bekamen neue Namen. Die Kinder der Widerstandskämpfer sollten entweder von SS-Familien adoptiert werden oder „Nationalpolitische Erziehungsanstalten“ besuchen. Nach dem Krieg schärfte meine Mutter uns ein, vor Fremden nie das Gespräch auf unseren Vater zu bringen. Den Grund habe ich erst Jahre später begriffen: Viele Deutsche waren auch lange nach 1945 noch nationalsozialistisch gesinnt und nannten meinen Vater einen „Mörder“ und „Vaterlandsverräter“.

Morgenpost Online : Nach Kriegsende besuchten Sie eine von Nonnen geführte Ordensschule in Lippstadt, 1953 zogen Sie dann nach Hamburg. Inzwischen waren Sie 1,83 groß und hatten Schuhgröße 45.

Von Lehndorff : Alles an mir kam mir völlig disproportioniert vor. Ich empfand meine Nase wie einen Stecker und meinen Mund als viel zu groß. Wegen meiner Länge hänselte man mich als „Storch im Salat“. Dieser Horror hörte erst auf, als ich mit 15 meine Ferien in London verbrachte. Zum ersten Mal spürte ich, dass es mir gelang, anziehend zu sein. Das war ein Schlüsselerlebnis.

Morgenpost Online : Kurz vor Ihrem 17. Geburtstag standen Sie das erste Mal vor einer Kamera.

Von Lehndorff : Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr als hässliches Entlein. Als mir ein Arzt erzählte, er könne meine Zehen um einen Zentimeter verkürzen, habe ich sofort Ja gesagt. In den Wochen nach der Operation hatte ich grauenvolle Schmerzen, und es dauerte fast ein halbes Jahr, bis ich wieder richtig gehen konnte – aber endlich hatte ich Schuhgröße 43.

Morgenpost Online : Mit 19 waren Sie das erste Mal auf dem Titelbild einer Zeitschrift. Ein paar Jahre später erfanden Sie die Kunstfigur Veruschka, deren Markenzeichen ein kühler, trauriger, weltverlorener Blick war. Damals begann ihr Weltruhm als Model – und gleichzeitig ihre Depressionen, die Sie lange begleiten sollten.

Von Lehndorff : Sie kündigten sich mit dem Gefühl von Erschöpfung und Leere an. Man fühlt keinen Sinn mehr. Nichts geht mehr.

Morgenpost Online : 1974 stürzten Sie sich in Griechenland von einem Felsvorsprung.

Von Lehndorff : Ich überlebte schwer verletzt. Meine Hüfte stand schräg, und Kinn, Schambein und Rippen waren gebrochen. Anfangs war nicht klar, ob ich jemals wieder vor einer Kamera würde stehen können, aber die Wunden heilten überraschend gut. Es blieben nur ein paar kleine Narben.

Morgenpost Online : In Ihrem gerade erschienenen Buch „Veruschka. Mein Leben“ erwähnen Sie drei Suizidversuche. Gab es noch mehr?

Von Lehndorff : Ist für Sie die Quantität entscheidend? Drei Versuche reichen ja auch. Meine Depressionen hatten aber auch eine positive Seite. Sie zwangen mich, mich aus Umständen zu befreien, in denen ich nicht weiterleben wollte, und ein aufrichtiges, inspiriertes Leben zu führen. Es war, wie aus Gift Medizin zu machen.

Morgenpost Online : Wegen Panikattacken, Wahnvorstellungen und chronischer Schlaflosigkeit haben Sie sich mehrmals in psychiatrische Kliniken einweisen lassen. Wie hat Ihre Familie damals reagiert?

Von Lehndorff : Man ist in depressiven Phasen selbstbezogen und reflektiert nicht, dass man seinen Angehörigen großes Leid zufügt. Da man keine sichtbaren Verletzungen hat, ist es für sie sehr schwer zu verstehen, warum es einem so schlecht geht. Ich wünschte mir immer so etwas Banales wie eine Erkältung, denn wenn ich eine bekam, wusste ich, dass meine Depressionen bald zu Ende gehen würden.

Morgenpost Online : Ihre Mutter litt ebenfalls unter schweren Depressionen. Oft lag sie weggetreten in ihrem Zimmer und drehte an ihren Haaren.

Von Lehndorff : Sie war eine sehr warmherzige Frau, aber wenn sie Depressionen hatte, bekam sie diesen leeren Blick. Ich finde es aber falsch, nur die Gene dafür verantwortlich zu machen, dass man zur Depression neigt. Immerhin hatten meine Mutter und ich nach dem Tod unseres Vaters eine existenzielle Verunsicherung zu verarbeiten.

Morgenpost Online : Ein berühmtes Foto von Peter Beard zeigt Sie 1965 beim Baden mit Salvador Dalí . Sie wirken auf dem Bild sehr glücklich.

Von Lehndorff : Ich mochte Dalí sehr. Er trat wie ein verrücktes Wesen von einem anderen Stern auf und war immer höchst begeistert von sich. Wenn er einen Raum betrat, sagte er: „Le Divin est arrivé!“ Er war keine Sekunde lang der leidende Künstler, der unter Qualen mit der Kunst ringt. Er war wie ein liebenswerter Harlekin und machte aus dem Leben eine heitere Erfindung, die er mit euphorisch aufgerissenen Augen betrachtete. Man konnte kein langweiliges Gespräch mit ihm führen, weil für ihn alles eine Theaterinszenierung war. In Cadaqués ließ er sich bei Spaziergängen von einem Angestellten begleiten, der einen Ozelot an der Leine führte. Sex schien für ihn unwichtig zu sein, aber er sprach durchaus gern darüber. Er hatte für dieses Thema eine Geheimsprache entwickelt. Den Penis zum Beispiel nannte er „Limousine“.

Morgenpost Online : Hatte Dalí menschliche Momente?

Von Lehndorff : Er konnte sehr einfühlsam sein. Als er merkte, dass ich deprimiert war, holte er eine Puppe, schmiss sie auf den Boden, stampfte mit fuchtelnden Armen auf ihr herum und rief: „Die Puppe hat deinen Schmerz aufgenommen, und indem wir sie zerstört haben, gibt es nichts mehr, wovor du dich fürchten musst.“ Das war eine wunderbare Voodoo-Aktion à la Dalí – auch wenn sie an meinem Zustand nichts änderte. In New York inszenierte er mit mir eine Rasierschaum-Performance. Ich stand bei Eiseskälte halb nackt unter einer Stahlbrücke und wurde von Kopf bis Fuß mit Rasierschaum eingesprüht, um als lebende Skulptur zu posieren. Von ihm lernte ich, den Körper als Instrument für die Kunst einzusetzen.

Morgenpost Online : Ihren ersten Freund hatten Sie mit 26. Der italienische Modefotograf Franco Rubartelli war einen Kopf kleiner als Sie und pathologisch eifersüchtig.

Von Lehndorff : Ich war eine Spätentwicklerin. Franco ließ mich auf seinen Fotos so erscheinen, wie ich mich sehen wollte. Wir fotografierten Tag und Nacht, selbst Weihnachten bei Mondlicht. Er entwickelte sich aber nicht weiter, sondern blieb dieser begabte Fotograf und geschickte Geschäftsmann. Er hatte große Angst, mich an einen anderen Mann zu verlieren. Deshalb wollte er nicht, dass ich ohne ihn verreise, und selbst ein Besuch beim Friseur war jedes Mal schwierig. Als der Film „Blow-Up“ in Cannes die Goldene Palme kriegen sollte, flehte er mich an, zu Hause zu bleiben. Weil er so ein Riesentheater machte, fuhr ich dann eben nicht. Ich war ohnehin überrascht von dem Rummel um meine Person nach meinem Auftritt in „Blow-Up“ und verstand nicht, warum mich plötzlich alle möglichen Produzenten anriefen. Dass ich ein Superstar war, ist an mir vorbeigegangen.

Morgenpost Online : Gab es die große Liebe in Ihrem Leben?

Von Lehndorff : Von Liebe kann man erst reden, wenn zwei Menschen gemeinsam durch dick und dünn gehen und miteinander verschmelzen, so wie meine Eltern. Das ist mir nur mit Holger Trülzsch und in den 90er-Jahren mit Michael Waschke passiert. Mit beiden bin ich bis heute eng verbunden, auch wenn wir seit Langem nicht mehr zusammenleben. Aber die anderen? Im Rückblick verstehe ich gar nicht mehr, dass mir Männer mal so viel Kopfzerbrechen bereitet haben.

Morgenpost Online : Sie hatten Affären mit Peter Fonda und Roger Vadim. Wie wichtig ist Ihnen Schönheit bei Männern?

Von Lehndorff : Roger war leider nur ein Flirt. Peter und er waren aber nicht nur schön, sondern charismatisch. Ich war fasziniert von ihrem Esprit. Viele Männer sind bei Frauen auf Schönheit fixiert. Bei den meisten Frauen ist das anders. Nehmen Sie Jean-Paul Sartre. Er war kleinwüchsig, schielte und hatte Glupschaugen, aber sein scharfer Verstand und sein Charme waren für Frauen so anziehend, dass sein Äußeres für sie unwichtig wurde

Morgenpost Online : Ist Schönheit eine Form von Intelligenz, wie Andy Warhol meinte?

Von Lehndorff : Ja. Jeder schöne Mensch verliert, wenn nur Uninteressantes aus seinem hübschen Mund kommt. Umgekehrt gilt das Gleiche. Doch nicht nur Intelligenz macht schön. Auch die eigene Überzeugung, schön zu sein, macht einen für andere schön. Mit 25 war ich davon überzeugt, dass man Schönheit durch bloßes Denken kreieren kann. Wenn jemand fragte, wie ich es schaffe, immer so hübsch auszusehen, sagte ich: „Bevor ich irgendwo hingehe, lege ich mich aufs Bett und denke über das Schönsein nach. Dieses Nachdenken schafft dann die Ausstrahlung.“ Wer sich als schön empfindet, kann das auf andere projizieren. Eine hässliche Nase oder krumme Beine werden dann übersehen.

Morgenpost Online : Deformiert Schönheit die Moral?

Von Lehndorff : Wem bei seinem Äußeren alles zufällt, der hält sich leicht für zu wichtig. Ich habe viele Menschen erlebt, die sich unentwegt aufplustern und ein Wahnsinnsgetue um sich machen, ohne einen Grund dafür zu haben. Sie vergessen, dass ihre vermeintliche Schönheit auch eine Illusion ist. Und genau diese Art der Schönheit ist die vergänglichste.

Morgenpost Online : Wen finden Sie schön?

Von Lehndorff : Alberto Giacometti und Francesco Clemente. Beide haben dieses wunderbare Leuchten in ihren Gesichtern. Bei Frauen fallen mir Charlotte Rampling und Hanna Schygulla ein, weil ihre Gesichter so viel von ihrem Inneren zeigen.

Morgenpost Online : Tracy Anderson, die Fitnesstrainerin von Madonna, sagt, ihre Chefin arbeite jeden Tag außer Samstag zwei Stunden an ihrem Hintern. Erregt das in Ihnen Bewunderung oder Mitleid?

Von Lehndorff : Ich finde das professionell. Ich trainiere jeden zweiten Tag, um meinen Körper in Gang zu halten.

Morgenpost Online : Ist das Traurigste am Alter das schrumpfende Herz?

Von Lehndorff : Auf mich trifft das Gegenteil zu. Ich habe heute viel mehr Mitgefühl als in meiner Jugend, denn damals war ich vor allem mit mir selbst beschäftigt. Heute kann ich an keinem Tier vorbeigehen, ohne zu schauen, ob der zugehörige Mensch auch alles richtig macht.

Morgenpost Online : Teenager lachen im Schnitt sechsmal am Tag, Menschen über sechzig nur zweimal. Auf welchen Wert kommen Sie?

Von Lehndorff : Ich lache viel mehr als früher, weil ich heute freier bin. Früher haben nur die anderen gelacht.

Morgenpost Online : 1967 fragte Sie ein Journalist vom „Stern“, was Sie im Leben am meisten fürchten. Wissen Sie noch Ihre Antwort?

Von Lehndorff : Nein.

Morgenpost Online : Sie sagten: „Das Altern.“

Von Lehndorff : Das habe ich mit 28 Jahren wirklich gesagt? Heute würde ich antworten: Nicht mehr inspiriert durchs Leben zu gehen.

Morgenpost Online : Marlene Dietrich verhängte im Alter die Spiegel. Was empfinden Sie beim Blick in den Spiegel?

Von Lehndorff : Dass Marlene Dietrich die Spiegel in ihrem Apartment verhüllte, ist eine traurige Geschichte. Man muss sich doch weiterentwickeln. Ich habe zum Glück kein Problem damit, in den Spiegel zu schauen. Ich gucke mich an und denke: Aha, jetzt ist hier also diese neue Falte entstanden. Das ist aber nicht nur ein narzisstischer Blick, sondern auch ein künstlerischer. Ich betrachte mein Gesicht wie eine Leinwand und frage mich, was ich damit machen kann. Für ein Kunstprojekt von mir zeichne ich gerade zusätzliche Falten in mein Gesicht.

Morgenpost Online : Bei öffentlichen Auftritten tragen Sie neuerdings ein Visier. Warum?

Von Lehndorff : Das ist eine Performance, die ich zu meinem Buch entwickelt habe. Da ich darin auch Schmerzliches beschreibe, möchte ich mein Äußeres ein wenig verbergen. Das Visier schützt mich auch vor Fotografen, die mich abschießen wollen.

Morgenpost Online : Obwohl Sie Anfang der 70er das höchstbezahlte Fotomodell der Welt waren, sind Sie anders als Ihre damaligen Kolleginnen Twiggy und Jean Shrimpton nie vermögend geworden.

Von Lehndorff : Da Geld mich nie wirklich interessiert hat, ist es auch nicht bei mir geblieben. Deshalb gab es Durststrecken, in denen mir meine Schwestern ausgeholfen haben. Das Leben mit begrenzten Mitteln hat aber auch Vorteile. Es beruhigt meine Nerven sehr, mich selber um Alltagssachen wie Kochen oder Müllwegbringen kümmern zu müssen. Heidegger hat mal gesagt, es sei äußerst wichtig, dass jeder sein Wasser selbst am Brunnen holt. Das finde ich auch.

Morgenpost Online : Kränkt es Sie, dass jeder Veruschka kennt, aber kaum jemand die Kunst von Vera von Lehndorff?

Von Lehndorff : Man bezeichnet mich als „Ikone der 60er-Jahre“, und obwohl ich schon lange keine Modefotos mehr mache, nennt man mich immer noch „Germany’s First Top Model“. Es liegt wohl am derzeitigen Model-Wahn, dass diese Lebensphase von mir so in den Vordergrund gerückt wird. Das ist aber okay für mich, denn als Künstlerin habe ich durchaus auch meine Erfolge.

Jörn Jacob Rohwer/Vera Lehndorff, „Veruschka. Mein Leben“, DuMont, 328 Seiten, 24 Euro. Ein Überblick über die Kunst von Vera von Lehndorff gibt es hier .