Kritische Berichterstattung

AWD-Gründer Maschmeyer und NDR legen Streit bei

Sie haben sich auf einen Waffestillstand geeinigt: Carsten Maschmeyer und der NDR. Die "Drückerkönig"-Doku über den AWD-Gründer ist bei der ARD wieder abrufbar.

Foto: dpa/Welt Online

Nach einer außergerichtlichen Vereinbarung mit Carsten Maschmeyer sind im Internet-Auftritt der ARD wieder Beiträge über den Unternehmer abrufbar. „Der NDR und Herr Carsten Maschmeyer haben sich darauf geeinigt, sämtliche Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der NDR-Berichterstattung über Herrn Maschmeyer nicht mehr weiter zu verfolgen“, hatte der Norddeutsche Rundfunk zuvor mitgeteilt.

An Gerichten in Köln und Berlin waren mehrere Auseinandersetzungen anhängig. Beim NDR ist die Redaktion von „Panorama“ angesiedelt, die Maschmeyer unter anderem in seiner früheren Funktion als Co-Vorstandsvorsitzender der von ihm gegründeten Finanzvertriebsgesellschaft AWD Holding AG beleuchtet hatte.

Eine Dokumentation („ Der Drückerkönig und die Politik “) wirft ihm vor, AWD-Kunden um ihre Ersparnisse und Altersvorsorge gebracht zu haben. Fast alle Filmbeiträge dürfen in ihren ursprünglichen Fassungen wieder gezeigt werden, lediglich in einem Beitrag („Abzocker Maschmeyer“) musste eine Szene mit dem Privathaus Maschmeyers herausgenommen werden.