Die 49-jährige Schriftstellerin und Mutter von zwei Kindern verfasste bisher knapp 50 Titel, von denen insgesamt 15 Millionen Exemplare im In- und Ausland verkauft wurden. Damit gilt sie als Deutschlands erfolgreichster Literaturexport. Ihre bekanntesten Werke wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt.


Funke nahm die hohe Auszeichnung im Goethe-Institut von Los Angeles entgegen. Sie war Anfang 2005 mit ihren Kindern Ben und Anna sowie der Hündin Luna von Hamburg nach Los Angeles umgezogen.

Ihre Liebe zur deutschen Sprache sei im Westen der USA „nur größer geworden“. „Man nimmt die eigenen Wurzeln und die eigene Kultur meiner Erfahrung nach viel deutlicher wahr, wenn man in einem anderen Land lebt“, sagte sie.

Anschließend an die Verleihung wollte die beliebte Autorin aus „Tintentod“, dem dritten Teil der „Tintenherz“-Trilogie, lesen. „Inkdeath“, so der englische Titel des Bandes, wurde Anfang Oktober in den USA veröffentlicht.

Die Leinwandversion des ersten Teils der Trilogie, „Tintenherz“, wird am 9. Dezember unter dem gleichen Titel in Berlin uraufgeführt. Weltweit soll der Film mit Brendan Fraser, Helen Mirren und Paul Bottany nach Informationen aus dem Kreis um Funke am 11. Dezember anlaufen.