"Sowohl der Weihnachtsstern als auch der Weihnachtskaktus können bei manchen Menschen Allergien hervorrufen", schreibt Christiane Bayerl, Direktorin der Wiesbadener Klinik für Dermatologie und Allergologie in der Fachzeitschrift "Aktuelle Dermatologie". Aber besonders tückisch sind Spuren von Nusseiweiß, die in zunächst eher unverdächtig erscheinenden Lebensmitteln wie Schokolade enthalten sein können.

"Nüsse zählen zu den häufigsten und bekanntesten Allergenen", sagt Christiane Bayerl, "Schätzungen zufolge leidet rund jeder hundertste Bundesbürger unter einer Allergie auf Baumnüsse". Dabei gebe es zwei Gruppen von Kreuzallergien: Menschen, die auf Walnüsse allergisch sind, vertragen häufig auch keine Pecannüsse oder Haselnüsse; manch anderer Haselnussallergiker reagiert dagegen eher auf Cashewkerne, Paranüsse, Pistazien und Mandeln.

Während Unverträglichkeiten gegenüber Nüssen und Gewürzen recht häufig sind, ist anderen Allergenen wesentlichen schwerer auf die Spur zu kommen. Wie Bayerl berichtet, können allergische Symptome auch von Pektin verursacht werden – einer Substanz, die aus Früchten und Fruchtschalen gewonnen wird und sich zuweilen in Plätzchenrezepten findet.

Ebenso unerwartet können die weihnachtlichen Genüsse für die Menschen getrübt werden, die an einer Latex-Allergie leiden: Manche Schokoladen- oder Keksverpackungen sind mit latexhaltigen Klebstoffen fixiert.