Millionen-Gage

Pete Doherty spielt wieder mit den Libertines

Mit Geld geht eben alles: Nach rund sechs Jahren Pause will Pete Doherty wieder mit seiner alten Band The Libertines auftreten. Nach Medienberichten sollen die Musiker für zwei Shows eine stattliche Gage erhalten. Angeblich arbeiten sie sogar gemeinsam an neuen Songs.

Es könnte eines der spektakulärsten Comebacks des Jahres werden: Die britische Band The Libertines wird bei den beiden Festivals von Reading und Leeds am 27. und 28. August auf der Bühne stehen. Die Köpfe der Band, Skandal-Rocker Pete Doherty und Carl Barât, wollen für die Auftritte den Drogen-Zwist vergangener Tage vergessen.

Kein Wunder: Nach Angaben der Zeitung „Guardian“ erhält die Band für die zwei Shows eine Gage in Höhe von 1,5 Millionen Pfund (knapp 1,7 Millionen Euro). Neben den Libertines werden Guns N' Roses, Arcade Fire und Blink 182 auftreten.

International bekannt wurden die Libertines mit ihrem Debut „Up the Bracket“ von 2002. Während der Aufnahmen zu ihrem zweiten, selbstbetitelten Album kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Songwritern Doherty und Barât – wegen der Drogen-Eskapaden Dohertys. Seit 2004 gehen die ehemals besten Freunde getrennte Wege: Doherty mit seinen Babyshambles und Barât mit seinem mäßig erfolgreichen Projekt Dirty Pretty Things.

Angeblich bereiten die Libertines weitere Shows vor – und entwickeln neues Material für ein mögliches Comeback-Album. Dem britischen Magazin NME sagte Doherty: „Ich kann es noch gar nicht glauben. Das ganze ist wie ein Tagtraum.“ Und gleichzeitig warnte er: „Es könnte auch zu einem riesigen Desaster werden.“

Ob es tatsächlich zu einer erfolgreichen Reunion kommt, bleibt abzuwarten. Erst in der vergangenen Woche wurde der 31-Jährige vorläufig festgenommen, weil er verdächtigt wird, die Dokumentarfilmerin und Millionenerbin Robin Whitehead mit Drogen versorgt zu haben. Sie war Ende Januar an einer Überdosis gestorben, die Ermittlungen dauern an.

Weitere Informationen zu The Libertines und Pete Doherty finden Sie auf den Seiten des "Rolling Stone" .