Colin Farrell („Ondine“) könnte die Nachfolge von Arnold Schwarzenegger antreten: 20 Jahre nach dem Erfolgsstreifen „Die totale Erinnerung – Total Recall“ hat der irische Star das Angebot für die Hauptrolle in einem Remake des Science-Fiction-Dramas erhalten. Wie das US-Branchenblatt „Variety“ berichtet, arbeitet Farrell nun mit dem Sony Filmstudio die Einzelheiten aus. Auf der Kandidatenliste standen zuvor auch der deutsche Schauspieler Michael Fassbender („Inglorious Basterds“) und der Engländer Tom Hardy („Inception“). Der Regisseur Len Wiseman („Stirb langsam 4.0“, „Underworld“) will im kommenden Frühjahr mit den Dreharbeiten beginnen. Im Original spielt Arnold Schwarzenegger einen Bauarbeiter, den es im Jahr 2084 nach einer „Erinnerungstransplantation“ auf den Planeten Mars verschlägt, wo er sich gegen böse Mächte behaupten muss. Der niederländische Regisseur Paul Verhoeven inszenierte das technisch aufwendige Spektakel.
Rosemarie DeWitt springt für Rachel Weisz ein
Rosemarie DeWitt („Rachels Hochzeit“) springt nach Rachel Weisz’ Ausstieg in einer noch titellosen Schwesternkomödie ein. „Variety“ zufolge stehen Emily Blunt und Mark Duplass als Hauptdarsteller bereits fest. Die Story dreht sich um einen Mann, der sich in die Beziehung von zwei Schwestern hineindrängt. Die Regie des weitgehend improvisierten Independent- Films übernimmt Lynn Shelton. Sie inszenierte zuvor die Buddy-Komödie „Humpday“, in der zwei Freunde zum Spaß einen Sexfilm mit sich als Hauptdarsteller drehen wollen. Duplass, der selbst auch als Autor, Regisseur und Produzent arbeitet, machte in „Humpday“ als Schauspieler Furore. DeWitt ist demnächst an der Seite von Ben Affleck in „Company Men“ zu sehen. Sie kehrt auch in der Serie „United States of Tara“ auf den Bildschirm zurück.
Jon Favreau für Disneys „Magic Kingdom“ angeheuert
Vom „Iron Man“ in Disneys Zauberwelt: Action- Regisseur Jon Favreau hat vom Disney-Studio den Auftrag erhalten, das „Magic Kingdom“ auf die Leinwand zu bringen. „Variety“ zufolge will Disney damit seinen Themenpark Disneyland in die Kulisse für einen familienfreundlichen Fantasyfilm verwandeln. Wie in dem Erfolgsstreifen „Nachts im Museum“ sollen Attraktionen und Figuren zum Leben erweckt werden. Ein früheres Drehbuch von Ron Moore („Battlestar Galactica“) wird allerdings verworfen. Disney wolle einen neuen Autor anheuern, der eng mit Favreau zusammenarbeiten soll, heißt es. Einen Drehtermin gibt es noch nicht. Favreau ist derzeit noch mit der Nachbearbeitung seines Streifens „Cowboys & Aliens“ mit Daniel Craig und Harrison Ford beschäftigt. Danach steht auch noch „Iron Man 3“ auf seinem Drehplan.
„Mysterious Island“ für Hudgens und Hutcherson
Auf Hawaii haben die Dreharbeiten zum Fantasystreifen „Journey 2: The Mysterious Island“ begonnen. Für den Regisseur Brad Peyton („Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr“) treten die „High School Musical“-Darstellerin Vanessa Hudgens und Josh Hutcherson in der Rolle des Forschers Sean Anderson vor die Kamera, berichtet „Variety“. Die Fortsetzung zu „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ dreht sich um die Suche nach einer mysteriösen Insel, die viele Schätze und Gefahren birgt. Dort soll sich der Großvater (Michael Caine) von Hutchersons Figur aufhalten. Dwayne Johnson hilft bei der Suche mit, ebenso Luis Guzmán („Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“) als Bootsführer, der den Vater von Hudgens Figur spielt.
„Underworld 4“ in schwedischer Hand
Hollywood hat die beiden schwedischen Regisseure Mans Marlind und Bjorn Stein mit der Regie von „Underworld 4“ betraut. Zuvor stand schon fest, dass Kate Beckinsale („Nichts als die Wahrheit“) in der vierten Folge der „Vampire-gegen-Werwolf“-Serie wieder als Vampirin Selene auftritt, berichtet der „Hollywood Reporter“. Die Dreharbeiten sollen im März im kanadischen Vancouver beginnen. Marlind und Stein gaben kürzlich ihr englischsprachiges Debüt mit dem Horrorthriller „Shelter“, in dem Julianne Moore und Jonathan Rhys Meyers mitspielen. Die nächste „Underworld“-Folge soll im Januar 2012 in die US-Kinos kommen. Die drei bisherigen Streifen, die 2003, 2006 und 2009 herauskamen, spielten weltweit mehr als 300 Millionen Dollar ein.
dpa/bs










