„Es ist die Verbindung aus Ballett- und Akrobatenkunst“, schwärmt der chinesische Generalkonsul Ma Jinsheng, als die Truppe jetzt in der Hansestadt erste Kostproben von dem Spektakel bot: Anstelle der Schwäne hüpfen kleine Frösche, zum Teil auf den Händen über die Bühne, Rhönräder wiegen sich im Takt, Stangenakrobaten und Stelzengeher, Schlangenmädchen und Hutjongleure stellen die Geschichte von der gefangen genommenen Prinzessin, die am Ende im Pas-de-deux auf den Schultern und dem Kopf ihres Prinzen Spitze tanzt. Die Darsteller Wu Shendang und Wei Baohua, im wirklichen Leben ein Ehepaar, sind in China Stars, die auf der Straße jeder kennt und bewundert.

Ausgezeichnet für akrobatischen Spitzentanz

Ein Teil der Artisten war bereits 1998 bis 2002 mit dem Großen Chinesischen Staatszirkus auf Europatournee. Die Darsteller heimsten unterdessen drei Goldene Clowns ein, das ist der Zirkus-Oscar, der in Monte Carlo vergeben wird. Ausgezeichnet wurden dabei auch Wu und Wei für ihren akrobatischen Spitzentanz.

Das Swan Lake-Spektakel mit 100 Artisten startete 2005 in Schanghai und wurde unterdessen 150 Mal in Ostasien und Russland aufgeführt. Rund eine Million Menschen sahen die Show, sagte Robert Wagner, Gesellschafter von China Entertainment. Für Hamburg wurde entgegen der ursprünglichen Planung wegen des großen Interesses bereits eine zweite Vorstellung eingeschoben, sagte Geschäftsführer Alfons Winhart.

Einen Vorgeschmack auf die Sinfonie aus Tanz und Akrobatik aus dem Reich der Mitte gibt es am Samstag bei Thomas Gottschalck in „Wetten, dass“.

„Swan Lake“, 5. und 6. März, Color Line Arena jeweils 20 Uhr.

gs