Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat 2007 ein Rekordjahr verzeichnet. Rund 30 Millionen Euro seien in 270 Projekte geflossen und hätten für einen Umsatz von 133 Millionen Euro in der Hauptstadtregion gesorgt, teilte das Medienboard gestern mit.

"2007 war ein Superfilmjahr", bilanzierte Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin der Filmförderung. Der "Regionaleffekt" ist demnach sehr gut: Für jeden Euro, den eine Filmfirma an Fördermitteln bekam, gab sie fünf Euro in der Region wieder aus. Filme wie "Die Welle", der Cannes-Erfolg "Wolke 9" und Bernd Eichingers "Baader-Meinhof Komplex" wurden in der Region gedreht.

Die Hauptstadtregion sei "Film- und Kreativstandort Nummer 1" in Deutschland, hieß es. Im Bereich Medien und Kommunikation liege München vorn, beim Fernsehen Köln. Als einzige Landesförderanstalt habe das 2004 gegründete Medienboard seinen Gesamtetat erhöht. Allein 12 Produktionen entstanden im Studio Babelsberg, wobei auch der Deutsche Filmförderfonds eine Rolle spielte. Zu den großen Projekten 2008 gehören die neuen Filme von Til Schweiger und Christian Petzold, eine Komödie von und mit Mario Barth, die Verfilmung von "Hanni und Nanni" sowie Filme über Rudi Dutschke, Hildegard Knef und Romy Schneider.

dpa/apä