Der Kriegsfilm "John Rabe" von Florian Gallenberger hat den Deutschen Filmpreis in Gold gewonnen.
Das verkündete Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) bei der Filmgala am Freitagabend im Berliner Palais am Funkturm.
Auch der Titeldarsteller Ulrich Tukur wurde mit der Goldenen Lola ausgezeichnet. Er spielt in dem Film einen deutschen Fabrikmanager, der 1937 in China rund 250.000 Menschen vor den Bombenangriffen der Japaner schützte.
"John Rabe" war der Hauptsieger der 59. Filmpreisverleihung und wurde außerdem noch für das beste Szenenbild und das beste Kostümbild gewürdigt.
Der Deutsche Filmpreis in Silber ging an den Film "Im Winter ein Jahr" von Caroline Link, Bronze erhielt "Wolke 9" von Andreas Dresen, der auch als bester Regisseur mit der Goldenen Lola geehrt wurde.
Außerdem wurde Ursula Werner als beste Hauptdarstellerin für ihre mutige Rolle in diesem Film über Liebe im Alter "vergoldet".
Viele Prominenz auf dem roten Teppich
Als beste Nebendarsteller wurden Sophie Rois (“Der Architekt“) und Andreas Schmid (“Fleisch ist mein Gemüse“) ausgezeichnet.
Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt der 85-jährige Humorist Vicco von Bülow alias Loriot.
Zur Gala im Palais am Funkturm kamen neben den nominierten Stars unter anderem auch Senta Berger, Hape Kerkeling, Hannelore Elsner, Katja Riemann, Daniel Brühl, der Rapper Bushido, Veronica Ferres, Iris Berben und Heike Makatsch.
Der Filmpreis der Bundesregierung ist mit insgesamt fast drei Millionen Euro die höchstdotierte nationale Kulturauszeichnung. Die Gewinner werden von den inzwischen rund 1100 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt.
In der Jury sind unter anderem Bernd Eichinger, Senta Berger, Iris Berben, Artur Brauner, Michael "Bully" Herbig, Veronica Ferres und Corinna Harfouch.
AP/dpa/fsl
















