15. August 1996: Der Dresdener Stadtrat beschließt den Bau einer weiteren Elbbrücke.

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29. November 2000: Erster Spatenstich.

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2. Juli 2004: Die Unesco nimmt das Dresdner Elbtal als Welterbe auf.

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8. September: Neuer Stadtrat stoppt Gelder für Brückenprojekt.

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27. Februar 2005: Bei Bürgerentscheid stimmen 67,9 Prozent für „Verkehrszug Waldschlößchenbrücke“.

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11. Juli 2006: Die Unesco setzt das Dresdner Elbtal auf die Rote Liste gefährdeter Welterbe-Stätten.

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10. August: Der Stadtrat stimmt gegen den Baubeginn und für den Titel-Erhalt.

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14. August: Das Regierungspräsidium ordnet den Baubeginn an. Ein langer Rechtsstreit folgt.

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6. Juni: Das Bundesverfassungsgericht lehnt Beschwerde und Eilantrag der Stadt gegen Brückenbau zur Entscheidung ab.

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14. Juni: Das Regierungspräsidium ordnet die Vergabe der Bauaufträge für die ursprünglich geplante Brückenversion an.

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15. Juni: Die Stadt legt Widerspruch ein.

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25. Juni: Das Welterbe-Komitee setzt eine Gnadenfrist, lässt das Elbtal auf der Roten Liste und fordert Alternativen bis zum 1. Oktober.

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19. November 2007: Baubeginn der geplanten Brücke.

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28. Januar 2008: Modifizierte Waldschlößchenbrücke wird vorgestellt.

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10. März: Unesco-Gutachter empfehlen Tunnel statt Brücke.

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11. März: Bürgerinitiativen reichen Bürgerbegehren für Elbtunnel ein.

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7. April: Die Stadtverwaltung erklärt Bürgerbegehren für unzulässig.

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Ende April: Der Stadtrat beschließt zwei Mal Bürgerentscheid – Verwaltung legt jeweils Veto ein.

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10. Mai: Die Unesco fordert Baustopp und einen neuen Bürgerentscheid.

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12. Juni: Das Regierungspräsidium erklärt Bürgerentscheid für unzulässig.

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19. Juni: Hauptverhandlung dreier Klagen von Naturschutzverbänden gegen die Brücke beginnt.

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3. Juli (Ortszeit): Die Unesco fordert ultimativ einen Tunnel statt Brücke, andernfalls wird der Welterbe-Titel 2009 gestrichen.

dpa/llv