Die Rolle von Heath Ledger in dem Fantasiefilm „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ werden gleich drei seiner Hollywood-Kollegen zu Ende spielen. Johnny Depp „(Sweeney Todd“), Jude Law („1 Mord für 2“) und Colin Farrell („Cassandras Traum“) haben zugesagt, Ledger zu ersetzen, berichtet das Filmfachblatt „Variety“. Das ist deshalb möglich, weil Ledgers Figur „Tony“ mittels eines übernatürlichen Spiegels in drei verschiedene Dimensionen transportiert wird. Diese neuen Welten werden jetzt von Depp, Law und Farrell bevölkert werden.

Ledger war während einer Drehpause im Januar an einer Überdosis Medikamente gestorben. Wann Regisseur Terry Gilliam („Brothers Grimm“) die Arbeit wieder aufnimmt, steht allerdings noch nicht fest. Der Film soll 2009 in die Kinos kommen. Zu weiteren Darstellern zählen Christopher Plummer, Tom Waits und Verne Troyer.

Ellen Page hadert in "Peacock" mit einem Schizophrenen

Für ihre Rolle als schwangerer Teenager in „Juno“ wurde Ellen Page für einen Oscar nominiert – bei ihrem nächsten Filmprojekt muss sie mit ganz anderen Umständen fertig werden. In den Psychothriller „Peacock“ spielt sie eine junge Mutter, die mit einem Schizophrenen konfrontiert wird. Das Drehbuch von Michael Lander, der auch sein Regiedebüt gibt, spielt in der kleinen Stadt Peacock (US-Bundesstaat Nebraska), wo ein Mann mit einer gespaltenen Persönlichkeit lebt. Cillian Murphy („Breakfast on Pluto“) hat die Stadt davon überzeugt, dass seine zwei Alter Egos - Mann und Frau – miteinander verheiratet sind. Ellen Page schafft es, die beiden Persönlichkeiten gegeneinander aufzuhetzen. „Es ist eines der gewagtesten Drehbücher, auf das ich in meiner zugegebenermaßen kurzen Karriere jemals gestoßen bin“, sagte Page dem „Hollywood-Reporter“.

Ashton Kutcher spielt in "Spread" den charmanten Verführer

Ashton Kutcher („So was wie Liebe“) mimt in der Komödie „Spread“ den Frauenhelden. Das Drehbuch-Debüt von Jason Dean Hall kreist um die Abenteuer eines charmanten Verführers, berichtet „Variety“. Jennifer Jason Leigh („Margot und die Hochzeit“) spielt eine seiner vereitelten Liebschaften. Die Regie übernimmt der Schotte David MacKenzie, der für erotisch aufgeladene Szenen in Dramen wie „Young Adam“ und „Hallam Foe – This Is My Story“ bekannt wurde. Die Dreharbeiten beginnen noch im Februar in Los Angeles. „Ich freue mich außerordentlich in Hollywood zu drehen – mit dem Blick des Außenseiters, sagte MacKenzie. Kutchers eigene Firma Katalyst produziert die Komödie.


Remake von „Griff in den Staub“ geplant

William Faulkners Roman „Griff in den Staub“ von 1948 soll neu verfilmt werden. Das Buch des amerikanischen Literaturnobelpreisträgers dreht sich um einen schwarzen Mann im ländlichen Mississippi, der fälschlich des Mordes an einem weißen Nachbarn angeklagt wird. Im Gefängnis muss er sich gegen eine aufgebrachte Menge zur Wehr setzen, die darauf aus ist, ihn zu lynchen. Währenddessen macht sich ein zusammengewürfeltes Grüppchen Einheimischer daran zu beweisen, dass er unschuldig ist. „Griff in den Staub“ war zuletzt 1949 von Regisseur Clarence Brown („Kleines Mädchen, großes Herz“) auf die Leinwand gebracht worden. Wer dieses Mal die Regie übernehmen wird, steht noch nicht fest, berichtet der „Hollywood-Reporter“.

Rashida Jones liebt Paul Rudd in "I Love You, Man"

Rashida Jones („The Office“) übernimmt die weibliche Hautrolle in der romantischen Komödie „I Love You, Man“. Das Drehbuch von John Hamburg („...und dann kam Polly“) dreht sich um einen Bräutigam (Paul Rudd, „Beim ersten Mal“), der kurz vor seiner Hochzeit einen völlig Fremden als Trauzeugen rekrutiert. Jones spielt Rudds Verlobte. Die Dreharbeiten beginnen laut „Hollywood Reporter“ im April.

dpa/lau